Charlottenburg-Wilmersdorfer Grundstücksmarkt macht Sozialwohnungsbau unmöglich

Pressemitteilung vom 11.09.2018

Seit Wiedereinführung der Wohnungsbauförderung im Jahr 2014 wurden in Berlin 6952 Sozialwohnungen neu bewilligt. In Charlottenburg-Wilmersdorf befinden sich davon ganze 24 Wohnungen. Durch das Berliner Modell konnten wir im vergangenen Jahr einige Investoren verpflichten, ebenfalls Sozialwohnungen in ihren Neubauprojekten einzuplanen. Dadurch lassen sich die Probleme eines außer Kontrolle geratenen Grundstücks- und Wohnungsmarktes aber nicht lösen. Wenn dauerhaft immer mehr Sozialwohnungen aus der Bindung fallen. Die Neubauten können diese Verluste nur minimal ausgleichen.

Stadtentwicklungsstadtrat Schruoffeneger dazu:
“Die soziale Mischung im Bezirk kann nur erhalten werden, wenn neue Instrumente gefunden werden, um einen Wohnungsbau zu angemessenen Preisen auch im Bezirk durchzusetzen. Das Berliner Modell ist hierfür nicht ausreichend. Nach meiner Ansicht kann dieses Ziel nur durch eine aktive Ankaufspolitik von Grundstücken und Wohngebäuden im Bezirk erreicht werden. “

Im Auftrag
Mientus