Internationaler Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie (17. Mai)

Pressemitteilung vom 16.05.2018

Am 17. Mai 1990 beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) längst Überfälliges: Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Der 17. Mai wurde daraufhin zum Internationalen Tag gegen Homophobie ausgerufen.

Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg und das Bündnis gegen Homophobie rufen am morgigen Donnerstag, 17.5.2018, um 16 Uhr zu einer Kundgebung am U-Bahnhof Wittenbergplatz, Ausgang Richtung KaDeWe auf.

Erst 1995 nach der Wiedervereinigung wurde der § 175 StGB in Deutschland abgeschafft. Generationen schwuler Männer wurden aufgrund ihrer gleichgeschlechtlichen Orientierung und Liebe verfolgt, diskriminiert, ins Gefängnis geworfen oder sogar ermordet. Inzwischen hat der Deutsche Bundestag eine offizielle Entscheidung für dieses Unrecht ausgesprochen und ein Rehabilitationsgesetz verabschiedet.

Im „Archiv der anderen Erinnerungen“ der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld berichten Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, trans- und intergeschlechtliche sowie queere Personen von ihren Erfahrungen.

Reinhard Naumann:

Ich unterstütze den Aufruf der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ‚Niemand wollte je unsere Geschichten hören… es ist Zeit, dass sie erzählt werden.‘, denn es ist ein wichtiges Angebot für Zeitzeugen und Zeitzeuginnen.

Weitere Informationen im Internet unter mh-stiftung.de/interviews.

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