Städtebaulicher Vertrag Ku‘damm-Karree unterschrieben

Pressemitteilung vom 03.05.2018

Am Donnerstagmittag wurde der städtebauliche Vertrag zum Ku’damm-Karree zwischen dem Bezirksamt und den Vertretern des Investors unterschrieben. Damit wurden jetzt die letzten Hürden auf dem Weg zu einer Neuerrichtung des Ku’damm-Karrees aus dem Weg geräumt. Vor einigen Wochen war die Unterzeichnung noch einmal verschoben worden. In der Zwischenzeit gab es unter Federführung des Bezirksbürgermeisters Reinhard Naumann noch einmal den Versuch zwischen dem jetzigen Betreiber der Story of Berlin und den Investoren bezüglich der Konditionen für einen neuen Mietvertrag für die Story of Berlin zu verhandeln. Diese Versuche waren in der letzten Woche gescheitert, daher bleibt die Trägerschaft des Museums jetzt offen.

Stadtentwicklungsstadtrat Oliver Schruoffeneger:

Ich freue mich, dass nun alle Weichen auf Grün gestellt wurden. Die langfristige Absicherung eines Ku‘damm Theaters und die Absicherung einer ‚zeitgeschichtlichen Erlebnisausstellung‘, die sich an der bisherigen Konzeption der Story of Berlin orientiert, sind ein großer Erfolg. Mit diesem Verhandlungsergebnis konnte eine mehr als 10-jährige Hängepartie mit großer Unsicherheit insbesondere für die Theaterbetreiber endlich mit einem für alle Seiten akzeptablen Kompromiss beendet werden.
Ich freue mich ganz besonders, dass es darüber hinaus auch noch viele weitere Wünsche des Bezirks erfüllt werden können.
So haben wir vereinbart, dass in dem Gebäude:

  • eine Kindertagesstätte integriert wird,
  • im Parkhaus eine Fahrradstation für ca. 800 Fahrradabstellplätze geschaffen wird, davon mindestens 25% für e-bikes mit den dazugehörigen Ladestationen,
  • mindestens 25% der Parkplätze im Parkhaus mit Ladestationen für E-Mobilität ausgestattet werden,
  • mindestens 5% der Parkplätze für Carsharing-Angebote reserviert werden,
  • die Vorgaben der ENEV im Neubau um mindestens 10% unterschritten werden,
  • in allen Mietverträgen von Seiten des Investors darauf gedrungen wird, dass in den Angebotspaletten fair gehandelte Produkte angeboten werden und der Bezirk gemeinsam mit einem Betreiber ein größeres Fair-Trade Zentrum an einem prominenten Ort im Neubau betreibt.
    Mit diesen zusätzlichen Vereinbarungen ist es gelungen ein zukunftsfähiges Projekt auf den Weg zu bringen, das für den Bezirk imagebildend werden kann.

Im Auftrag
Held