Ehemaliger Charlottenburger Bezirksbürgermeister Baldur Ubbelohde verstorben

Pressemitteilung vom 21.03.2018

Am 14.03.2018 verstarb Baldur Ubbelohde.
Er wurde am 18.01.1929 geboren und trat 1951 in die CDU ein.
Er wird am Dienstag, dem 17.04.2018, auf dem Waldfriedhof Heerstraße, Trakehner Allee 1, 14053 Berlin, beigesetzt.

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann

Mit Baldur Ubbelohde verstarb ein Zeitzeuge der Bombenangriffe auf Berlin am 22. und 23.11.1943, bei denen auch die Gedächtniskirche und das Rathaus Charlottenburg zerstört wurden und der Zoo sowie das Schloss Charlottenburg brannten. Der damals 14Jährige arbeitete als freiwilliger Bote für die Polizei, der nach den Bombenangriffen die verursachten Schäden meldete.
Er wurde 1985 zum Bürgermeister von Charlottenburg gewählt. 1989 folgte auf ihn Monika Wissel (SPD) als erste Bezirksbürgermeisterin.
Danach war Dipl.-Ing. Baldur Ubbelohde als Architekt und öffentlich bestellter und vereidigter Bausachverständiger in Charlottenburg-Wilmersdorf und als Vizepräsident des Bundesverbandes öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger tätig.
Das Bezirksamt trauert um Baldur Ubbelohde, der sich um die Charlottenburger Kommunalpolitik verdient gemacht hat.

Im Auftrag
Gottschalk