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Bodenpreisentwicklung in Charlottenburg-Wilmersdorf gefährdet nachhaltige Stadtentwicklung

Pressemitteilung vom 15.03.2018

Die Bodenpreise im Bezirk haben sich in den letzten Jahren nach einer aktuellen Auswertung wie folgt verändert:

  • Flächen 2014 Euro/qm

    Flächen 2018 Euro/qm

  • Gewerbe 270

    940

  • Gemeinbedarf 300

    750

  • Wohnungsbau GFZ ab 2,0 880

    3960

  • Kerngebiete 4430

    6830

  • Wohnungsbau GFZ bis 0,6 590

    1200

Dabei sind die Entwicklungen in den verschiedenen Regionen sehr unterschiedlich.

Stadtentwicklungsstadtrat Oliver Schruoffeneger:

Der rasante Anstieg der Grundstückspreise, gerade im Bereich der Wohnnutzungen, macht eine nachhaltige Stadtentwicklung zunehmend unmöglich. Im Neubau sind ohne massive öffentliche Subventionen vernünftig durchmischte Strukturen faktisch nicht mehr finanzierbar. Es braucht unverzügliche bundespolitische Entscheidungen zur Reduzierung des massiven Preisanstiegs von Grund und Boden, gerade in den Innenstädten. Die aktuelle Entwicklung gefährdet die Innenstädte als Orte des Wohnens und Arbeitens und dem muss schnell Einhalt geboten werden.
Solange, bis endlich die notwendigen bundespolitischen Weichenstellungen vorgenommen werden, muss das Land Berlin seine Möglichkeiten nutzen, um insbesondere funktionierende Altbaubestände durch eigenen Erwerb vom Markt zu nehmen und damit dauerhaft als günstige Plätze zum Wohnen und für kleineres Gewerbe zu sichern. Die jetzige finanzielle Lage des Landes bietet dafür die entsprechenden Möglichkeiten.

Im Auftrag
Gottschalk