Ausstellung STOLPERSTEINE – Gedenken und Soziale Skulptur

Pressemitteilung vom 15.01.2018

Am Mittwoch, dem 17. Januar 2018, um 19 Uhr eröffnet Heike Schmitt-Schmelz, Bezirksstadträtin für Jugend, Familie, Bildung, Sport und Kultur, die Ausstellung „STOLPERSTEINE – Gedenken und Soziale Skulptur“ im Rathaus Charlottenburg, Rathausgalerie (2. OG), Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin.
Das Grußwort spricht Dr. Christoph Kreutzmüller, Vorsitzender des Aktiven Museums Faschismus und Widerstand Berlin e.V.. Gisela Morel-Tiemann von der Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf führt in die Ausstellung ein. Die Ausstellung ist vom 17. Januar bis zum 15. April 2018 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Stolpersteine erinnern an Menschen, die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt wurden. Seit über 20 Jahren sind sie im Berliner Stadtbild verankert. Die Ausstellung nimmt dies zum Anlass, die häufig nicht bekannten Grundlagen und vielfältigen Facetten dieses europäischen Kunst- und Erinnerungsprojekts vorzustellen. Die am Entstehungsprozess eines neuen Stolpersteins Beteiligten werden genauso wie die späteren Passanten als Teil dieser Sozialen Skulptur betrachtet.

Der Bildhauer Gunter Demnig hat in Berlin bislang über 7.500 und europaweit mehr als 61.000 Stolpersteine verlegt, die an Verfolgte des Nationalsozialismus erinnern. Die Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin ist die Kontaktstelle zwischen dem Künstler, den bezirklichen Initiativen, den Stolpersteinpatinnen und -paten und den Angehörigen der Opfer. Darüber hinaus ist sie die zentrale Anlaufstelle für Stolpersteinanfragen und -anträge in Berlin.

Mehr Informationen zu den verlegten Stolpersteinen in Charlottenburg-Wilmersdorf: www.stolpersteine.charlottenburg-wilmersdorf.de und unter: www.stolpersteine-berlin.de.

Eine Ausstellung der Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin.

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