17. Bezirkstag: Eintragung ins Goldene Buch und Verleihung von Bürgermedaillen

Pressemitteilung vom 18.10.2017

Im Rahmen eines Festaktes zum 17. Bezirkstag am Donnerstag, dem 19.10.2017, um 17:30 Uhr im Festsaal des Rathauses Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin (3. Etage), tragen sich Bürgermeister Michael Jäcke aus der Partnerstadt Minden sowie Landrat Frank Kilian aus dem Partnerlandkreis Rheingau-Taunus in das Goldene Buch des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf ein. Diese besondere Ehrung für die neu ins Amt Gewählten ist Ausdruck der großen Wertschätzung für die intensiv gelebten Partnerschaften mit den Landkreisen.

Im Anschluss verleiht Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann gemeinsam mit der Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung, Annegret Hansen, die bezirkliche Bürgermedaille an ehrenamtlich engagierte Bürger*innen, die sich um ihren Bezirk in besonderer Weise verdient gemacht haben.

Reinhard Naumann:

Der 19. Oktober ist unser Bezirkstag, denn am 19. Oktober 2000 ist zum ersten Mal die gemeinsame Bezirksverordnetenversammlung für den neuen Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf zusammengetreten, der dann am 1.1.2001 gebildet wurde. Am Bezirkstag verleihen wir die Charlottenburg-Wilmersdorfer Bürgermedaille. Seit 1988 haben wir 320 Frauen und Männer für ihr ehrenamtliches Engagement für das Gemeinwohl in unserem Bezirk ausgezeichnet. Jetzt kommen weitere 3 dazu. Es ist immer wieder beeindruckend, wie intensiv und erfolgreich dieses Engagement in den unterschiedlichsten Bereichen ist – sei es im Sport und in der Jugendarbeit, in der Musik, im sozialen Bereich, in den Kirchen, in der Erinnerung an unsere Geschichte oder in der Pflege öffentlicher Grünanlagen. Für die Vorsteherin der BVV und mich ist es eine Ehre, Menschen auszeichnen zu dürfen, ohne die unsere Gesellschaft um vieles ärmer und unsere Stadt weniger lebenswert wäre. Mit der Bürgermedaille wollen wir uns bei ihnen bedanken, ihnen unsere Anerkennung zeigen und andere zu Nachahmung ermuntern.

Mit der Bürgermedaille werden geehrt:

  • Winfried Bruder: Über 2 Jahrzehnte Leiter des Versorgungsamtes Berlin und zuletzt kommissarischer Leiter des Landesamtes für Gesundheit und Soziales. Herr Bruder setzt sein Engagement seit Anfang 2003 für behinderte Menschen im VdK fort. Seit fast 15 Jahren engagiert er sich im Sozialverband Berlin-Brandenburg und für dessen ca. 20.000 Mitglieder in Form von Sprechstunden für behinderte Menschen, telefonischen Beratungen sowie der Bearbeitung von Schwerbehindertenanträgen und Widersprüchen. Er ist seit 25 Jahren Parteimitglied und versendet jährlich etwa 400 handschriftliche Geburtstagsbriefe an deren Mitglieder.
  • Kirsten Fedler: Trat bereits im Alter von 12 Jahren der DLRG im Bezirk Wilmersdorf bei und begannen nach relativ kurzer Zeit damit, sowohl im Wasserrettungsdienst als auch in der Kinderschwimmausbildung mitzuarbeiten. Sie war seit Mitte der 80er Jahre hauptverantwortliche Fachübungsleiterin in der Erwachsenenschwimmausbildung und schaffte es durch ihre freundliche Art und ihren direkten Umgang ausländische Mitbürger*innen nachhaltig in unsere Gesellschaft zu integrieren. Dank ihrer Leistungen ist es gelungen, einen gut funktionierenden Bereich Erste Hilfe- und Sanitätsausbildung zu installieren, der auch für den Gesamtverband vorbildlich ist.
  • Michael Kossow: Mitbegründer und Manager des Fördervereins des Keramik-Museums. Herr Kossow stellte mit seinen Kolleg*innen die zahlreichen hochinteressanten Ausstellungen des Keramik-Museums zusammen und hat diese oft erst ermöglicht, indem er Objekte aus seiner eigenen Sammlung zur Verfügung gestellt hat. Auch verkauft er regelmäßig während der Öffnungszeiten die Eintrittskarten.

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