Grasnelke gefährdet Flüchtlingsheim

Pressemitteilung vom 23.09.2016

Zu den Meldungen “Grasnelke gefährdet Flüchtlingsheim” erklärt Umweltstadtrat Oliver Schruoffeneger:

Leider wird in der Berichterstattung nur ein kleiner Teil der Realität dargestellt. Das bezirkliche Umweltamt hat ein hohes Interesse das Problem schnell zu lösen und gegebenenfalls eine Umsiedlung der schützenswerten Flora und Fauna einzuleiten. Doch leider werden alle dazu notwendigen Termine zum Betreten des Grundstücks von der Senatsinnenverwaltung als Eigentümerin abgesagt. Die Senatsinnenverwaltung schreibt: ‚Leider haben sich BIM / LaGeSo bis zum heutigen Tage weder zum von uns überarbeiteten Vertragsentwurf noch zu den im Entwurfstext fehlenden Angaben geäußert. Grundvoraussetzung für die Überlassung des ehemaligen Familienbades an das LaGeSo ist eine Einigung über den Umfang und die Konditionen der Nutzung. Bis zu dieser grundsätzlichen Einigung / bis zum Vertragsschluss können wir weitere Besichtigungen des Familienbades nicht ermöglichen. Ich muss den Termin deshalb absagen.‘ Erst nach Intervention des Umweltamts scheint es jetzt doch einen Besichtigungstermin geben zu können. Dieses Verhalten der Senatsinnenverwaltung macht es unmöglich, die notwendigen Arbeiten noch in dieser Vegetationsperiode vorzunehmen und wird das Gesamtprojekt damit um mindestens 6 Monate verzögern. Die Verzögerung ist also nicht der Naturschutz, sondern ein laut wiehernder Bürokratieschimmel.

Im Auftrag
Gottschalk