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Verleihung des Erwin-Barth-Preises 2016 auf dem Fest der Nationen 2016

Pressemitteilung vom 08.09.2016

Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte verleiht am Freitag, dem 09.09.2016, gegen 16.30 Uhr, auf der Bühne beim Fest der Nationen auf dem Prager Platz den Erwin-Barth-Preis.

Seit 2005 vergibt das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf den Preis für das ehrenamtliche Engagement in der Grünpflege und bedankt sich damit bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihre Unterstützung und personelle wie auch finanzielle Hilfe bei der Pflege der Grünanlagen. Erwin Barth war von 1912 bis 1926 Gartendirektor von Charlottenburg und schuf in dieser Zeit viele herausragende Plätze und Parkanlagen. Preisträger sind in diesem Jahr der ehemaliger Mitarbeiter des Fachbereich Grünflächen Rudolf Reinke und die Kleingärtner der Kolonie am Stadtpark.

Marc Schulte:

Das Bezirksamt vergibt in diesem Jahr erneut zwei Preise.
Mit Rudolf Reinke wird ein ehemaliger Mitarbeiter des Fachbereichs Grünflächen gehrt. Er war auf dem Wilmersdorfer Waldfriedhof Güterfelde eingesetzt und ist seit nunmehr 7 Jahren mit großem Einsatz auf dem Friedhof ehrenamtlich tätig. Einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit sieht er in der Pflege der Kriegsgräber und deren Bepflanzung. Bei seinen täglichen Einsätzen auf dem Friedhof ist er für die Besucherinnen und Besucher Ansprechpartner und erteilt gern auf die eine oder andere Frage Auskünfte. Kleine Havarien an den Wasserleitungen, Schäden in den Zäunen bleiben ihm nicht verborgen und durch die schnelle Übermittlung an die Friedhofsleitung können diese schnellst möglich beseitigt werden. Auch für den Förderverein des Friedhofs zeigt er ein hohes Engagement. In regelmäßigen Abständen bietet er Führungen auf dem Friedhof an. Von Seiten des Fördervereins werden regelmäßig ‚Arbeitseinsätze‘ veranstaltet, die er mit seinem Fachwissen und eigenem Einsatz unterstützt.
Stellvertretend für alle Akteure der Kolonie am Stadtpark wird Frau Dr. Gabriele Gutzmann den Erwin-Barth-Preis erhalten. Das Besondere an dieser Kleingartenkolonie ist die Tatsache, dass neben der gärtnerischen Arbeit auf der eigenen Parzelle die Vernetzung in die Nachbarschaft betrieben wird. Die Öffentlichkeitsarbeit zeigt sich in diversen Angeboten über Tipps zum richtigen Gärtnern im eigenen Garten oder urbanen Raum, bis hin zur Balkonkastenpflege, Fachvorträgen über Giftpflanzen, Pflanzenbörsen und vieles mehr. Ein weiteres Indiz für die Nachbarschaftsarbeit zeigt sich im Angebot eines sog. Mitmachgartens, der die Freude an der gärtnerischen Beschäftigung entdecken lassen und fördern soll. Hier können Anwohnerinnen und Anwohner unter fachkundiger Betreuung ohne eigene Parzelle ihrem Gartenhobby nachgehen. Ein weiteres Gartenprojekt stellt der Schulgarten dar. Dieser wurde von der Johannisschule angelegt und gepflegt. Da diese Schule an einen anderen Standort zieht, soll dieser an eine neue Schule, Kita oder andere Bildungseinrichtung vergeben werden. Dieses Projekt soll das Interesse an der Natur und die Freude an gärtnerischer Betätigung wecken, sowie das Wissen darüber vermitteln. Die starke Verbundenheit zur Nachbarschaft ausgehend von der Kolonie ist im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf vorbildlich und an anderer Stelle wünschenswert.

Im Auftrag

Gottschalk