Die Berliner Mierendorff-INSEL ist weiter auf dem Weg in die Zukunftsstadt

Pressemitteilung vom 15.07.2016

Die Mierendorff-INSEL in Berlin-Charlottenburg geht in die 2. Phase des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“. Insgesamt 20 Kommunen wurden von einer Jury aus Experten ausgewählt mit Bürgern und Wissenschaft ihre Ideen für eine lebenswerte und nachhaltige Stadt weiterzuentwickeln. Sie werden dabei durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung Marc Schulte:

Charlottenburg-Wilmersdorf hat sich mit zwei Projekten beworben. Ich freue mich sehr darüber, dass es der Bezirk nunmehr in die 2. Phase geschafft hat, wenn auch nur mit einem Gebiet. Ich möchte mich bei beiden Initiativen und allen Beteiligten für die hervorragende Arbeit, die sie geleistet haben, bedanken. Jetzt geht es mit Volldampf weiter.

Die Nachhaltige Mierendorff-INSEL 2030 (I.nnovativ N.achhaltig S.ozial E.mpathisch L.ebenswert) versteht sich als „Zukunftswerkstatt des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf“, als eine offene Institution, in der sich die kreativen Potenziale der hier Lebenden entfalten können. Integrierte Stadtteilentwicklung beinhaltet zudem die Verdichtung eines lokalen Netzwerks, durch das sich soziales Kapital steigern lässt. Damit gewinnt der Stadtteil an Resilienz gegenüber unerwarteten Herausforderungen. Die zentrale Idee ist es, einen gemeinsam von Verwaltung, Politik und Einwohnerschaft getragenen Prozess fortzuführen, um die Einwohner_innen zu qualifizieren und zu befähigen, ihr Lebensumfeld mit zu gestalten und mit zu verwalten, mit dem Ziel eines Bewusstseinswandels: Weg vom Nutzer beziehungsweise Benutzer der INSEL, hin zum eigenverantwortlichen und selbstbewussten Eigentümer der INSEL.
Schon in seiner ersten Phase hat der Wettbewerb Zukunftsstadt seit 2015 vor Ort viele Impulse für Veränderungen gesetzt. In den 51 teilnehmenden Kommunen wurden Ideen geboren, mit denen Verkehrswege in Parkanlagen und Gemeinschaftsorte umgewandelt werden können, neue Nachbarschaftskonzepte und Ideen für ein selbstbestimmtes Stadtleben möglich werden oder Gebäudekonzepte verfolgt, die aus Abwasser klimafreundliche Energie gewinnen.
Die überzeugendsten Visionen werden nun in der aktuellen zweiten Phase des Wettbewerbs zu Plänen ausgearbeitet, die ab 2018 realisiert werden können. Die Kommunen erhalten dafür jeweils bis zu 200.000 Euro.

Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ ist eine Aktivität der ressortübergreifenden Innovationsplattform Zukunftsstadt der Bundesregierung. Partner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Landkreistag.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.wettbewerb-zukunftsstadt.de und
www.charlottenburg-wilmersdorf.de

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