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Projektgelder für Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit zu vergeben

Pressemitteilung vom 24.02.2016

In der „Partnerschaft für Demokratie“ Charlottenburg-Wilmersdorf werden jedes Jahr zivilgesellschaftliche Projekte im Bezirk finanziell gefördert. Ab jetzt stehen unter www.demokratie.charlottenburg-wilmersdorf.de alle nötigen Formulare und Informationen zur Verfügung, um Anträge für das Jahr 2016 zu stellen. Anträge können sowohl von Privatpersonen als auch von gemeinnützigen Organisationen gestellt werden.
Sie möchten einen Nachbarschaftstreff zwischen Anwohnerinnen und Anwohnern und Flüchtlingen etablieren? Mit einem Projekt auf die Lebenssituation von Obdachlosen hinweisen? Zusammen mit Jugendlichen einen Kiez für Diskriminierung sensibilisieren? Alle diese Projekte und viele mehr können im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie“ finanziell gefördert werden. Wichtig ist nur, dass die Projekte eine Verbesserung und Förderung des demokratischen Miteinanders im Bezirk zum Ziel haben. Dazu gehört die Förderung von Demokratie, Vielfalt und einer Willkommenskultur ebenso wie der Kampf gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit.
Für gemeinnützige Organisationen stehen dieses Jahr in einem „Aktionsfonds“ zunächst 15.000 Euro an Projektgeldern zur Verfügung. Über Anträge aus diesem Fonds stimmt der Begleitausschuss der „Partnerschaft für Demokratie“ ab, dem Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann vorsitzt.
Der Begleitausschuss tagt das nächste Mal am Donnerstag, dem 10.03.2016. Bis dahin können erste Projektanträge eingereicht werden. Die zweite Abstimmungsrunde erfolgt Ende Mai.
Privatpersonen können Projektgelder für Kleinstprojekte beantragen. Diese Anträge haben eine maximale Förderhöhe von 400 Euro. Fördergelder können dabei für Sachkosten und Honorarkosten ausgegeben werden, sofern letztere für die Weiterqualifizierung von ehrenamtlichem Engagement nötig sind.
Die „Partnerschaft für Demokratie“ in Charlottenburg-Wilmersdorf wird vom Bundeministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Bei Fragen und Beratungsbedarf zu Projektideen oder zur Antragsstellung könne sich Interessierte an Leon Friedel von der Koordinierungs- und Fachstelle der Stiftung SPI, unter E-Mail: pfd-cw@stiftung-spi.de oder www.demokratie.charlottenburg-wilmersdorf.de.

Im Auftrag
Gottschalk