Zweckentfremdung der Zweckentfremdung

Pressemitteilung vom 04.12.2015

Mit allergrößtem Befremden nimmt die Gleichstellungsbeauftragte Carolina Böhm den Antrag „Zweckentfremdung entgegenwirken“ auf der Tagesordnung der nächsten Bezirksverordnetenversammlung zur Kenntnis.

Unter dem falschen Deckmantel der Zweckentfremdung wird hier die Existenz des Unternehmerinnen und Gründerinnenzentrums in der Sigmaringer Straße 1 angegriffen. Im September dieses Jahres feierte der Bezirk sehr medienöffentlich das 10jährige erfolgreiche Bestehen des Hauses, in den vergangenen Jahren haben an dieser Stelle zahlreiche Frauen ihre unabhängige wirtschaftliche Existenz begründet und sich von dort aus weiter entwickelt.

Gleichstellungsbeauftragte Carolina Böhm:

Mir ist unbegreiflich wie sowohl gleichstellungspolitisch als auch wirtschaftspolitisch ein derartig falsches Signal in die Öffentlichkeit gegeben werden kann. Alle Beteiligten wissen, dass derartige Äußerungen Verunsicherungen bei den Unternehmerinnen auslösen und das erfolgreiche Projekt dadurch gefährdet wird. Dies unter dem Deckmantel der Zweckentfremdung, die auf Landesebene ausdrücklich für die Belange des Wohnraumes gesetzlich neu geregelt wurde, nicht für öffentliche Verwaltungsgebäude. Ich möchte die anderen Parteien darum bitten, diesen Antrag in der kommenden BVV kraftvoll abzulehnen!

Im Auftrag

Gottschalk