Ehemaliger Charlottenburger Sozialstadtrat Horst Heinschke verstorben

Pressemitteilung vom 29.01.2014

Am 19.1.2014 verstarb Horst Heinschke. Er wurde am 8.2.1928 geboren, trat 1952 in die CDU ein, war von 1958 bis 1967 Bezirksverordneter, von 1967 bis 1971 Abgeordneter und von 1971 bis 1981 Bezirksstadtrat für Sozialwesen in Charlottenburg. Er wird am Freitag, dem 31.1.2014, auf dem Ev. Luisenfriedhof I, Guerickestr. 5-9, 10587 Berlin, beerdigt.

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann:

“Mit Horst Heinschke verstarb ein profilierter und engagierter Kommunal- und Sozialpolitiker Charlottenburgs. Als Sozialstadtrat war er zugleich Sprecher der CDU-Sozialstadträte in Berlin. Ich durfte ihn Ende der 70er Jahre persönlich kennenlernen, als er mir im Palais am Funkturm im Rahmen der ‘Aktion Juniorpartner’ eine Urkunde überreichte.

Auch nach seiner Pensionierung blieb er aktiv und entwickelte sich nebenbei auch noch zum vielseitigen Schriftsteller. Er schrieb Gedichte, Krimis, humorvolle Bücher und Erzählungen über seine alte Heimat Ostpreußen. 1987 gründete er in Charlottenburg die erste Senioren Union Berlins, deren Kreisvorsitzender er bis 1990 blieb. Er wollte “Leuchtturm sein … in einer finsteren Welt, die sich öffnet hin zu einem Kosmos voller Hoffnung und Liebe”, wie er 2003 in einem Gedicht schrieb. Bis zuletzt blieb Horst Heinschke seinem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf eng verbunden. Das Bezirksamt trauert um Horst Heinschke.”

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