Ausstellung „Spurensuche. Die Kunstsammlung Charlottenburg 1908–1945“

Pressemitteilung vom 17.10.2013

Bezirksstadtrat Marc Schulte eröffnet am Sonntag, dem 27.10.2013, um 11.00 Uhr , im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim Schloßstraße 55, 14059 Berlin die Sonderausstellung “Spurensuche. Die Kunstsammlung Charlottenburg 1908-1945”.
Sie wird bis zum 30.3.2014 gezeigt:
Di-Fr 10-17 Uhr, Sa und So 11-17 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Pressevorbesichtigung am Freitag, dem 25.10.2013, 11.00 Uhr . Rundgang durch die Ausstellung mit Elke von der Lieth (Leiterin Fachbereich Kultur) und Dr. Sabine Meister (Kuratorin der Ausstellung)

Die Kunstsammlung Charlottenburg, die seit 2012 in der Villa Oppenheim gezeigt wird, geht auf die 1908 gegründete Deputation für Kunstzwecke der Stadt Charlottenburg und auf das mäzenatische Engagement einzelner Bürgerinnen und Bürger zurück. Ihre Entstehungsgeschichte ist eng mit dem Aufschwung Charlottenburgs und der künstlerischen Moderne des Berliner Westens verbunden. Vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs umfasste sie zirka 450 Werke. Die Sammlung wurde durch Fliegerangriffe, Auslagerung und Nachkriegswirren zerstört, verstreut und vergessen.
In den vergangenen Jahren wurde die Sammlung in ihrem historischen Kontext erforscht. Von dieser Spurensuche erzählt die Ausstellung. Sie zeigt bislang noch nicht ausgestellte Gemälde, Grafiken und Plastiken und integriert sie in die Dauerausstellung der Kunstsammlung Charlottenburg. Sie macht verschollene Werke sichtbar und befragt Objekte unbekannter Herkunft nach ihrer Geschichte. Anhand neuer Dokumente werden Lücken in der Überlieferung geschlossen und Fragen zum Umgang mit der Sammlung im ‚Dritten Reich’ gestellt.

Im Auftrag

Metzger