Die Seniorenvertretung informiert: Rauchmelder retten Leben - neuester Fall

Pressemitteilung vom 29.05.2013

Viele Opfer von Brandunfällen können durch Anbringung von Rauchwarnmeldern verhindert werden.
In der Bodelschwingh-Klinik in Berlin-Wilmersdorf brach am 23.05.2013 in der Küchenzeile ein Feuer aus. Die installierten Rauchmelder schlugen an und meldeten Alarm. Sieben Mitarbeiter wurden dadurch gewarnt und mussten nur vorsorglich wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung kurzfristig in einem Krankenhaus versorgt werden.
Die Rauchmelder retteten ihr Leben!

Die Seniorenvertretung Charlottenburg-Wilmersdorf forderte den Senat wiederholt auf, die Berliner Bauordnung zu ändern, um die Anbringungspflicht von Rauchmeldern in Wohnungen zwingend vorzuschreiben. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Wie lange will der Berliner Senat sein Dornröschenschlaf weiter träumen?

Berlin und Sachsen sind die beiden letzten Bundesländer, die die Bauordnungen noch nicht geändert haben. Das Land Brandenburg führt ab 01. Januar 2014 die Anbringungspflicht in Aufenthaltsräumen und Fluren von privaten Wohnräumen ein. Die bereits in bestehenden Wohnungen und Wohnhäusern sollen bis zum 31.Dezember 2020 nachgerüstet werden. Die Pflicht zur Installation soll beim Bauherren und beim Wohnungseigentümer liegen. Thüringen weitet die Anbringungspflicht von Neubauten auf bestehende Wohnhäuser und Wohnungen bis 2020 aus. Nimmt Berlin wieder eine Position wie „ferner liefen“ ein?

Rückfragen: Wilfried Jacobi, Tel 883 13 62

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