Zensur und Willkür. Das Werk Heinrich Zilles im Nationalsozialismus

Pressemitteilung vom 25.02.2013

Kulturstadtrat Klaus-Dieter Gröhler eröffnet am Samstag, dem 16.03.2013, um 19.00 Uhr, zur Langen Nacht der Museen die Ausstellung „Zensur und Willkür. Das Werk Heinrich Zilles im Nationalsozialismus“ im Kabinett des Museums Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim, Schloßstraße 55, 14059 Berlin.

So bekannt die Bilder des beliebten Berliner Zeichners Heinrich Zille (1858 bis 1929) sind, so unbekannt ist das Kapitel seiner Wirkungsgeschichte im Nationalsozialismus. Zensur und Willkür stehen nah beieinander. Die Sonderausstellung zeigt, welche Werke Heinrich Zilles zensiert, beschlagnahmt oder verboten wurden und beleuchtet die Struktur der nahezu gleichzeitigen propagandakonformen Umdeutung und Vereinnahmung des Künstlers.
Ergänzt wird die Ausstellung durch Werke Heinrich Zilles aus dem Bestand des
Museums Charlottenburg-Wilmersdorf.
Die Ausstellung wird im Rahmen des Themenjahres 2013 unter dem Titel Zerstörte Vielfalt gezeigt.
Sie ist bis zum 04.08.2013 dienstags bis freitags von 10.00 bis 17.00 Uhr, samstags und sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr zu sehen. Das Museum ist an allen Oster- und Pfingstfeiertagen geöffnet von 11.00 bis 17.00 Uhr. Der Zugang ist barrierefrei.
Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen bei Dr. Sabine Meister, Tel 9029-24109, Fax 9029-24160, E-Mail: sabine.meister@charlottenburg-wilmersdorf.de , und bei Gudrun Schaeffer, Tel 9029-24104, Fax 9029-24160, E-Mail: gudrun.schaeffer@charlottenburg-wilmersdorf.de , www.villa-oppenheim-berlin.de .

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