Die Seniorenvertretung informiert: Seniorenvertretung besucht den Pflegestützpunkt in Wilmersdorf

Pressemitteilung vom 09.11.2012

Die letzte Sitzung führte die Seniorenvertretung im Pflegestützpunkt in der Bundesallee 50 durch. Wichtig war uns, von der Einrichtung und deren Aufgaben ein Bild zu erhalten. Bei Anwesenheit des Sozialstadtrates Carsten Engelmann wurden die Arbeitsschwerpunkte und Ziele erläutert. Beeindruckt waren die Mitglieder der Seniorenvertretung von der Vielfalt der Aufgaben.
Informiert und beraten wird zu Leistungen der Pflegeversicherung, über Entlastungsangebote für pflegende Angehörige, aber auch zu Fragen wie „Wohnen im Alter“. Auf Wunsch werden Hausbesuche durchgeführt, vor allem dann, wenn eine Beratung zu Anpassungsmaßnahmen in der Wohnung notwendig erscheint. Dann wird bei einem Hausbesuch gemeinsam geprüft, wo ein Haltegriff angebracht werden sollte, welcher Teppich sich als Stolperfalle erweist oder ob die Badewanne noch selbstständig genutzt werden kann. Die Arbeit der Pflegestützpunkte geht weit über die Beratungen hinaus, so sind die Mitarbeiterinnen zum Beispiel bei der Antragsstellung zu Wohnungsanpassungen gegenüber dem Hauseigentümer behilflich, sie vermitteln entsprechende Handwerker und klären die Finanzierungsmöglichkeiten. Sie unterstützen aber auch zu Widerspruchverfahren bei Leistungsverweigerung. Darüber hinaus beraten die Mitarbeiterinnen im Pflegestützpunkt Bundesallee auch zu den Unterschieden von Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen. Unter Mitwirkung von geschulten ehrenamtlich Tätigen und in Kooperation mit der Zentralen Anlaufstelle Hospiz, unter der Trägerschaft des Unionhilfswerk, erhalten Ratsuchende nach Terminvereinbarung Unterstützung bei der Erstellung einer Patientenverfügung.
Alle Berliner Pflegestützpunkte (davon ehemals 12 Koordinierungsstellen “Rund ums Alter”) werden gefördert von den Pflegekassen und dem Land Berlin. Sie bieten unabhängige und kostenlose Beratungen für alle Menschen an. Pflegestützpunkte selbst führen jedoch keine Pflege durch. Insofern ist der Name “Pflegestützpunkt” irreführend.
In der generellen Diskussion drückten die Mitglieder der Seniorenvertretung ihre Hoffnung aus, dass die “unterversorgte” Region Charlottenburg-Nord ebenfalls mit einem Pflegestützpunkt ausgestattet wird und dass ein Hauseigentümer nach Zustimmung zu den Umbaumaßnahmen die Mieter von der Rückbauverpflichtung befreit.
Die Seniorenvertretung kümmert sich!
Ansprechpartnerin: Frau Rohde-Käsling, Tel.: 8228484

Im Auftrag

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