Selbstverbuchung jetzt in zwei Bibliotheken im Bezirk

Pressemitteilung vom 18.10.2011

Seit dem 13.10.2011 sind mit der Ingeborg-Bachmann-Bibliothek, Nehringstr. 10, 14059 Berlin, und der Eberhard-Alexander-Burgh-Bibliothek, Rüdesheimer Str. 14, 14197 Berlin, die ersten beiden Stadtteilbibliotheken in Charlottenburg-Wilmersdorf auf eine neue, RFID-gestützte Verbuchungstechnik (Radio Frequency Identification, Funkerkennung) umgestiegen.

Marc Schulte, Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Ordnungsangelegenheiten und Weiterbildung:

“Die neue Technik ermöglicht es den Bibliotheksbenutzerinnen und -benutzern, ihre Ausleihen und Rückgaben weitgehend selbständig zu erledigen. Die neuen Geräte ermöglichen Stapelverbuchung von bis zu 5 Medien auf einmal, das spart Zeit und verhindert Warteschlangen. Die freiwerdende Personalkapazität steht für die Kunden zur Verfügung. Bei Rückgabe und Ausleihe wird automatisch eine Diebstahlssicherung aktiviert, die ebenfalls den Kunden zugute kommt.”

Die Medien werden mit einem speziellen Etikett, das einen Chip und eine kleine Antenne enthält, versehen. Bei der Ausleihe oder Rückgabe legt man die Medien auf das RFID-Gerät, das Gerät liest die Chipdaten aus und leitet sie an die Datenbank der Bibliothek weiter.
Bis zum Ende des Jahres werden auch die Heinrich-Schulz-Bibliothek im Rathaus Charlottenburg und die Dietrich-Bonhoeffer-Bibliothek in der Brandenburgischen Straße modernisiert. Dort werden Rückgabeautomaten so angebracht, dass sie auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich sind.
Das berlinweite Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), des Landes Berlin und der einzelnen Stadtbezirke finanziert und gilt als das größte derartige Projekt im deutschen Bibliotheksbereich.

Weitere Informationen unter E-Mail: stadtbibliothek@charlottenburg-wilmersdorf.de oder www.voebb.de .

Im Auftrag

Metzger