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Mütter des Grundgesetzes

Pressemitteilung vom 20.09.2011

Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen eröffnet am Dienstag, dem 27.09.2011, um 17.00 Uhr , im Rathaus Charlottenburg, Rathausgalerie, 2. Etage, Otto-Suhr-Allee 100, 20585 Berlin, eine Ausstellung zu den vier Müttern des Grundgesetzes.

Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel haben maßgeblich als Mitglieder des Parlamentarischen Rates zum Entstehen des Grundgesetzes und zu der verfassungsrechtlichen Gleichstellung von Frauen und Männern beigetragen.
“Frauen und Männer sind gleichberechtigt” – so lautet Artikel 3, Absatz 2 des Grundgesetzes. Dieser Satz war vor 60 Jahren heiß umstritten. Ohne das Engagement der vier Frauen im Parlamentarischen Rat und der vielen Frauen, die sich in der Öffentlichkeit für die volle Gleichberechtigung stark machten, wäre es zu dieser Formulierung nicht gekommen.
Sie kämpften gleichzeitig für eine gesetzlich verankerte Lohngleichheit für Männer und Frauen, für den Schutz von Ehe und Familie und das Elternrecht, sie erreichten die Aufnahme im Grundgesetz Art. 6 Abs. 4: Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft und nahmen Vorreiterrollen für Frauen in Politik und Führungspositionen ein.
Zu sehen ist die Ausstellung vom 27.09. bis 13.10.2011.
Anmeldungen für die Eröffnung der Ausstellung sind möglich unter Tel 9029-12690 oder per E-Mail: gleichstellungsbeauftragte@charlottenburg-wilmersdorf.de .

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