Veranstaltung im Rathaus Charlottenburg zum Christopher Street Day

Pressemitteilung vom 09.06.2011

Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf lädt ein zu einer Diskussionsveranstaltung im Rahmen der CSD-Woche am Dienstag, dem 21. Juni 2011, um 19.00 Uhr im Lily-Braun-Saal des Rathauses Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin (2. Etage): “Die setzen sich doch für uns ein! Rechtspopulistische Argumentationen in liberalem Gewand”.
Die Teilnahme ist frei.
Bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus treten rechtspopulistische Parteien an, die sich einen vermeintlich liberalen Deckmantel geben. Recht offensiv scheinen sie sich für die Rechte der Frauen, für die Rechte von Schwulen und Lesben, für die Trennung von Staat und Kirche und für die Sicherheit der Juden und Jüdinnen einzusetzen. Als Bedrohung für diese Rechte wird der Islam als Gefahrenquelle ausgemacht.
Wie kann man dieser Vereinfachung entgegen treten und zeigen, dass nur rassistische Denkmuster verwendet werden, die alles andere als liberal sind? Wie kann man eine Argumentation aufbauen, die sich den rassistischen und vereinfachenden Zuschreibungen der Rechtspopulisten verweigert, die aber auch nicht die Augen vor den genannten Problemen verschließt? Verschiedene Studien weisen nach, dass sie von einem großen Teil der Bevölkerung als Problem empfunden werden.

Hierüber wollen mit Ihnen diskutieren:

  • Koray Yilmaz-Günay, Leiter des Referats Integration und Migration bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung
  • Sebastian Wehrhahn, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
  • Marc Schulte, Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Ordnungsangelegenheiten und Weiterbildung

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Im Auftrag

Metzger