Neues Haus Reichwein der Spastikerhilfe Berlin e.V.

Pressemitteilung vom 28.03.2007

Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen spricht am Freitag, dem 30.3.2007, um 14.00 Uhr zur Eröffnung der Bildungs-und Begegnungsstätte Rosemarie Reichwein (Haus Reichwein) der Spastikerhilfe Berlin e.V., Kranzallee 36, 14055 Berlin.
Zur Begrüßung spricht der Erste Vorsitzende des SHB e.V., Bernd Pieda. Grußworte sprechen außerdem Dr. Heidi Knake-Werner (Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales), Prof. Dr. Roland Reichwein (Sohn von Rosemarie Reichwein) und Martin Marquard (Landesbeauftragter für Behinderte). Im Anschluss wird der bezirkliche Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Hartwig Eisel dem Haus Reichwein das Signet “Berlin barrierefrei” verleihen.

Monika Thiemen:
“Nach dem Fall der Mauer ist Berlin besonders dafür prädestiniert, das Ziel der Barrierefreiheit für alle Menschen in den Tat umzusetzen. Das bedeutet viel Sensibilität und viel Arbeit an vielen Stellen im öffentlichen Raum, damit sich auch Menschen mit Behinderungen, Kinder und Menschen mit Kinderwagen möglichst ungehindert bewegen können.
Die Spastikerhilfe Berlin geht mit ihrem Haus Reichwein noch einen Schritt weiter. Das Haus hat sich die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung aus Ost und West auf die Fahnen geschrieben. Es ist eine Begegnungsstätte für Menschen aus ganz Europa mit schweren Körper- und Mehrfachbehinderungen. Sie sollen sich hier in Berlin wohlfühlen.
Mit der neuen Begegnungsstätte erinnert der Spastikerverband an Rosemarie Reichwein (1904-2002), die sich in den Nachkriegsjahren für die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen eingesetzt und 1958 den Verein Spastikerhilfe mit begründet hat.
Dass dieser Neubau zur Eröffnung das Signet “Berlin barrierefrei” erhält, ist fast eine Selbstverständlichkeit. Aber die Kriterien sind nicht leicht zu erfüllen. Um so mehr freue ich mich, dass es immer mehr Geschäfte und Institutionen in unserem Bezirk schaffen, damit die Gäste nicht nur hier im Haus Reichwein, sondern möglichst überall in unserem Bezirk ohne Barrieren mobil sein können.
Ich danke allen, die an diesem Projekt mitgewirkt haben und wünsche der Begegnungsstätte viel Erfolg.”

Im Auftrag

Metzger