Ausstellung des schlechten Geschmacks lockt mit Ekel-Essen

Ausstellung des schlechten Geschmacks lockt mit Ekel-Essen

Schnitzel aus Kuheuter oder Milbenkäse gefällig? Mehr über solche Gerichte aus aller Welt ist derzeit in Berlin zu erfahren.

Jello Salate im «Disgusting Food Museum» in Berlin

© dpa

Verschiedene Jello Salate liegen unter einer Glashaube im «Disgusting Food Museum» in Berlin.

In der Ausstellung im «Disgusting Food Museum» ist der schlechte Geschmack erwünscht und Interessierte können einiges sogar probieren. Die Idee der Ausstellung stammt ursprünglich aus dem schwedischen Malmö. Der Rundgang startet mit einem aktuellen Ausstellungstisch: Dort liegen Fledermaus und Schuppentier - beides Tiere, die im Verdacht stehen, bei der Übertragung des Coronavirus eine Rolle gespielt zu haben.
Unter den Getränken finden sich etwa Eierlikör aus Straußeneiern und Bibergeil, ein Schnaps, der mit dem Aroma aus den Analdrüsen des Bibers verfeinert wird. Direktor Martin Völker hat alle Exponate selbst getestet. Darunter ein Reiswein, in dem die Leichen von Babymäusen gekocht werden, um einen Verwesungsgeschmack abzugeben. «Das schmeckt wirklich scheußlich», sagt Völker. An einer Tasting Bar können einige der besonderen Speisen getestet werden. Coronabedingt in einer kleine Dose - quasi als Ekel to go - gibt es dort etwa fermentierten Hai, Milbenkäse und Käfer.
Achmīm - Ägyptens vergessene Stadt
© SMB/Sandra Steiß

Achmīm - Ägyptens vergessene Stadt

Achmīm zählt zu den ältesten Städten Ägyptens. Vor Ort zeugen heute kaum noch archäologische Reste. Ihr wahrer Schatz liegt weltweit in Museen verstreut. mehr

Designpanoptikum (1)
© dpa

Außergewöhnliche Museen in Berlin

Abseits der prominenten Museumspfade finden Besucher in Berlin ein regelrechtes Kuriositätenkabinett skurriler Museen. Außergewöhnliche, verrückte und ausgefallene Museen in Berlin. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 28. Juni 2021 08:08 Uhr

Weitere Meldungen