«Dekadenz und dunkle Träume» zeigt belgischen Symbolismus

«Dekadenz und dunkle Träume» zeigt belgischen Symbolismus

Blicke in den Abgrund, morbide Fantasien und hintergründige Reize stehen im Mittelpunkt der Berliner Ausstellung «Dekadenz und dunkle Träume. Der belgische Symbolismus».

Ausstellung "Dekadenz und dunkle Träume“"

© dpa

Eine Frau schaut sich den «Jünglingsbrunnen» (1898) von George Minne in der Ausstellung "Dekadenz und dunkle Träume" an.

Die Alte Nationalgalerie präsentiert von Freitag (18. September 2020) an bis zum 17. Januar etwa 200 Arbeiten, davon mit 180 Werken der weit überwiegende Teil als Leihgaben aus Belgien.

Besondere Vorliebe für morbide und dekadente Themen

Die im Zeitraum zwischen 1870 und 1910 entstandenen Arbeiten zeigen anhand von Porträts, Landschaftsbildern oder Darstellungen von Interieur die besondere Vorliebe für morbide und dekadente Themen im belgischen Symbolismus. Das früh industrialisierte Land war in dieser Zeit ein Hotspot der Avantgarde.

Ausstellung will Fragen aufwerfen

Die in 13 Bereiche gegliederte Ausstellung wirft einen Blick in die Art der künstlerischen Strömung, mit und in den Werken Fragen aufzuwerfend statt Antworten zu geben. Höhepunkt neben viele Arbeiten eher unbekannter Künstler ist das ikonische Werk «Liebkosungen» einer Sphinx im Leopardenkörper mit einem androgynen Jüngling, das Fernand Khnopff 1896 malte.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 17. September 2020 08:24 Uhr

Weitere Meldungen