Museum bekommt Briefe der Familie Knoblauch

Museum bekommt Briefe der Familie Knoblauch

Das Berliner Museum Knoblauchhaus hat ein Paket originaler Briefe der Familie Knoblauch aus dem 19. Jahrhundert geschenkt bekommen.

Knoblauchhaus in Berlin

© dpa

Das Knoblauchhaus im Nikolaiviertel in Berlin.

Die Stifterin wolle ungenannt bleiben, teilte das Museum am Montag mit (18. Mai 2020). Die Briefsammlung sei ein «kleiner Schatz». Erstmals lasse sich daran der Alltag in dem Bürgerhaus detailliert nachvollziehen.

Briefe drehen sich um geschäftliche und alltägliche Details

Die Briefe schrieb demnach der Physiker Hermann Knoblauch (1820-1895) an die beiden Geschäftsführer seiner Seidenband-Handlung im Berliner Knoblauchhaus. Es geht darin nicht nur um Geschäftliches wie Abrechnungen und Budgetlisten, sondern auch um Alltägliches wie die Reparatur der Stiefel oder wie es dem Gummibaum im Haus geht.

Knoblauchhaus noch nicht wieder geöffnet

Das Knoblauchhaus gehört zu den Häusern des Stadtmuseums und ist derzeit geschlossen. Es ist eines der wenigen erhaltenen Berliner Bürgerhäuser des 18. Jahrhunderts; die Wohnräume sind im Biedermeier-Stil eingerichtet.
Knoblauchhaus
© Stadtmuseum Berlin | Foto: Setzpfandt

Knoblauchhaus

Das Knoblauchhaus ist ein Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert und veranschaulicht die Berliner Wohnkultur des Biedermeier. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 18. Mai 2020 13:11 Uhr

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