Ausstellung: Als «Asoziale» und «Berufsverbrecher» Verfolgte

Ausstellung: Als «Asoziale» und «Berufsverbrecher» Verfolgte

Eine Wanderausstellung soll das Schicksal von als «Asoziale» und «Berufsverbrecher» in der Nazi-Zeit verfolgten Menschen thematisieren.

Monika Grütters sitzt in ihrem Büro

© dpa

Monika Grütters (CDU), Kulturstaatsministerin, sitzt in ihrem Büro an einem Tisch.

Das Projekt wird von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg umgesetzt. «Es gehört zu unserer Verpflichtung, die Erinnerung an alle Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten», sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) in einer Mitteilung am Freitag.
Während des Nationalsozialismus wurden etwa Alkoholkranke und Wanderarbeiter als «Asoziale» und Kleinkriminelle als «Berufsverbrecher» stigmatisiert, inhaftiert und ermordet. Der Bundestag hatte im Februar beschlossen, die beiden Opfergruppen stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Aus Grütters' Haushalt wird das Projekt mit 1,5 Millionen Euro gefördert.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 24. April 2020 16:47 Uhr

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