Mnemosyne: Haus der Kulturen der Welt rekonstruiert Bilderatlas

Mnemosyne: Haus der Kulturen der Welt rekonstruiert Bilderatlas

Eine Rekonstruktion des historischen Bilderatlas Mnemosyne markiert einen Höhepunkt des Ausstellungsjahres im Berliner Haus der Kulturen der Welt.

  • Mnemosyne© dpa
    Im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe (Baden-Württemberg) wird am 29.08.2016 eine Künstlertafel _ Ohne Titel_ aus dem Jahr 2016 von Albert Oehlen gezeigt. Sie war Teil der Ausstellung "Aby Warburg. Mnemosyne Bilderatlas" 2016.
  • Das Haus der Kulturen der Welt spiegelt sich im Wasser© dpa
    Das Haus der Kulturen der Welt spiegelt sich im Wasser zur blauen Stunde.
Von April bis Juni 2020 soll der nach der griechischen Schutzgöttin des Gedächtnisses benannte Atlas des Kunst- und Kulturwissenschaftlers Aby Warburg (1866-1929) gezeigt werden. Der Bilderatlas wurde dazu in zweijähriger Arbeit aus rund 400 000 Objekten zusammengesetzt, wie Intendant Bernd Scherer am 21. Januar 2020 berichtete. Mit dem Projekt wollte Warburg anhand der Bilder Verbindungen in der Kunstgeschichte deutlich machen.

Neues Format: «On Music»

Mit einer Serie «On Music» will sich das Haus der Kulturen der Welt «neuen Formen der Auseinandersetzung mit Musik» zuwenden. Dabei lädt zum Beispiel der Musikprofessor David Rothenberg zum nächtlichen Spaziergang durch den Tiergarten mit Konzert zwischen Musikern und Nachtigallen.

30 000 Besucher bei «Bauhaus imaginista»

Scherer zeigt sich mit Ausstellungen und Veranstaltungen des vergangenen Jahres sehr zufrieden und sprach von «einem der erfolgreichsten Jahre». Allein die Bauhaus-Ausstellung lockte demnach etwa 30 000 Besucher in des Kulturzentrum.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 21. Januar 2020 15:27 Uhr

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