They Died Laughing: Video-Künstlerin Bani Abidi im Gropius Bau

They Died Laughing: Video-Künstlerin Bani Abidi im Gropius Bau

Mit einer Ausstellung der pakistanischen Video-Künstlerin Bani Abidi setzt sich der Berliner Gropius Bau mit seiner historischen Lage direkt am einstigen Mauerverlauf auseinander.

  • Bani Abidi© dpa
    Die Künstlerin Bani Abidi steht im Gropius Bau.
  • Bani Abidi - They Died Laughing© Bernd von Jutrczenka/dpa
Dabei will sich das Haus aber nach den Worten von Direktorin Stephanie Rosenthal nicht nur mit deutscher Historie befassen. «Was gibt es für Mauern nicht nur zwischen unterschiedlichen Ländern, sondern auch zwischen Menschen. Mauern, die in Gesellschaften verlaufen», sagte Rosenthal am Mittwoch (05. Juni 2019) in Berlin mit Blick auf die Ausstellung «Bani Abidi - They Died Laughing», die bis zum 22. September zu sehen sein wird.

Abidi zeigt Filme, Fotos, Zeichnungen und Drucke

Abidi war mit Arbeiten unter anderem während der documenta 13 in Kassel zu sehen, der wichtigsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst. In mehreren Räumen des Walter Gropius Baus zeigt die in Karachi geborene Künstlerin nun Filme, Fotos, Zeichnungen und Drucke aus mehr als zehn Jahren ihres Schaffens. Die Arbeiten sind teils voller Humor, zeigen skurrile Begebenheiten oder Konstellationen in scheinbar alltäglichen Situationen. Jüngere Arbeiten wie «The Lost Procession» von 2019 sind sehr politisch. In dem Video thematisiert Abidi die Verfolgung der Ethnie der Hazara in ihrer pakistanischen Heimat.
Mauerverlauf
© dpa

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 5. Juni 2019 15:07 Uhr

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