«Wo ist Mehrwert?» Untersuchung zu virtuellem «Mönch»-Besuch

«Wo ist Mehrwert?» Untersuchung zu virtuellem «Mönch»-Besuch

Der virtuelle Besuch beim «Mönch am Meer» von Caspar David Friedrich (1774-1840) in der Alten Nationalgalerie Berlin soll umfassend wissenschaftlich begleitet werden.

Frau trägt eine 3D-Brille

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Eine Frau trägt in der Alten Nationalgalerie eine 3D-Brille. Foto: Lisa Ducret

«Wir betrachten es als Experiment und sind gespannt, wie es angenommen wird», sagte der Direktor der Nationalgalerie, Udo Kittelmann, am 04. April 2019 in Berlin. Deswegen solle die bis zum 30. Juni laufende Sonderausstellung über die Besucherforschung ausgewertet werden.
«Was ist der Mehrwert?» sei die Fragestellung, sagte Christina Haak, Vize-Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin. In Museen sei technisch viel möglich, aber es müsse stets gefragt werden, ob damit auch mehr Erkenntnis für die Besucher verbunden sei. Ergebnisse erwartet das Museum bis Ende des Jahres.
Mit dem virtuellen Gang ermöglicht die Alte Nationalgalerie Besuchern eine Begegnung mit dem «Mönch am Meer». Das Gemälde, das im Original im Museum hängt, gilt als Ikone der Romantik. Besucher können die knapp sechs Minuten währende virtuelle Reise zum einsamen Mönch auf leerem Strand vor imposanter Kulisse aus dunklem Meer und Wolkenfront unternehmen. Dabei sind auch Stadien der Entstehung des Gemäldes zu entdecken, die im Original nicht mehr sichtbar oder nur zu erahnen sind.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 4. April 2019 14:52 Uhr

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