«Biografien der Bilder»: Ausstellung im Museum Berggruen

«Biografien der Bilder»: Ausstellung im Museum Berggruen

Pablo Picasso und Paul Klee, Georges Braque und Henri Matisse - drei Jahre lang hat das Museum Berggruen in Berlin die Geschichte von wichtigen Werken dieser vier Künstler erforscht.

Das Museum Berggruen

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Das Museum Berggruen.

In der Ausstellung «Biografien der Bilder» sind von Mittwoch an die Ergebnisse des Forschungsprojekts zu sehen. Erzählt wird von der Herkunft der Kunstwerke, den früheren Eigentümern und möglichen Besonderheiten beim Besitzerwechsel während der Nazi-Zeit.
Das Projekt gehört zu einer Reihe von Untersuchungen, mit denen die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ihre Bestände auf NS-Raubkunst hin untersucht. Es wurde vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg gefördert.
Das Museum besitzt eine der weltweit wichtigsten Privatsammlungen zur Klassischen Moderne. Der jüdische Sammler und Kunsthändler Heinz Berggruen (1914-2007), von den Nazis zur Emigration gezwungen, hatte sie seiner Heimatstadt einst als eine «Geste der Versöhnung» zu einem Vorzugspreis überlassen.
Die bis zum 19. Mai 2019 laufende Ausstellung zeigt neben den erforschten Werken auch eine Installation des zeitgenössischen französischen Künstlers Raphael Denis, der sich mit dem nationalsozialistischen Kunstraub im besetzten Frankreich auseinandersetzt.
Die Museumsinsel
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 20. November 2018