Diptychon von Melun bleibt in Berlin

Diptychon von Melun bleibt in Berlin

Die Sonderpräsentation in der Berliner Gemäldegalerie «Jean Fouquet. Das Diptychon von Melun» endet am 07. Januar 2018. Wegen der hohen Besucherzahlen wurde der Berlin-Aufenthalt des Diptychons von Melun jetzt noch bis Oktober 2018 verlängert.

Diptychon von Melun

© dpa

Mitarbeiter der Gemäldegalerie hängen das Diptychon von Melun von Jean Fouquet auf.

Neben verschiedenen internationalen Leihgaben stand bei der Sonderpräsentation das Diptychon von Melun im Fokus. Dabei handelt es sich um ein zweiteiliges Tafelbild des französischen Malers Jean Fouquet aus dem 15. Jahrhundert. Es ist eines der Hauptwerke der französischen Malerei. Der linke Flügel ist ein Bildnis des Stifters Étienne Chevalier und dem heiligen Stephanus und ist im Besitz der Berliner Gemäldegalerie. Der rechte Flügel gehört dem Museum für Schöne Künste in Antwerpen und zeigt eine von Engeln umgebene Madonna.

65 000 Besucher in der Gemäldegalerie

Bereits 65 000 Besucher haben sich die Sonderpräsentation angesehen. Daher haben sich die Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin und das ausleihende Museum für Schöne Künste in Antwerpen dazu entschieden, das Diptychon von Melun noch bis Oktober 2018 auszustellen. Ab dem 10. Januar 2018 kann es im Saal V der Gemäldegalerie besichtigt werden.

Generaldirektor Michael Eissenhauer ist begeistert

Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin ist begeistert von der Möglichkeit, die beiden Tafeln noch länger gemeinsam zeigen zu können. Er spricht von einer kunsthistorischen Sensation. «Die Staatlichen Museen zu Berlin sind überwältigt von der Großzügigkeit der Antwerpener Kollegen, uns auch über den Anlass der Sonderausstellung hinaus Ihr Gemälde noch einige weitere Monate lang anzuvertrauen.»

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Aktualisierung: 3. Januar 2018