Neues Mahnmal für Euthanasie-Opfer

Neues Mahnmal für Euthanasie-Opfer

  • Mahnmal für Euthanasie-Opfer© dpa
    Besucher der Einweihungsveranstaltung besichtigen am 02.09.2014 in Berlin das Mahnmal für die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie-Morde".
  • Mahnmal für Euthanasie-Opfer© dpa
    Besucher besichtigen am 02.09.2014 in Berlin das Mahnmal für die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie-Morde".
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    Besucher der Einweihungsveranstaltung besichtigen am 02.09.2014 in Berlin das Mahnmal für die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie-Morde".
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    In der Berliner Tiergartenstraße Nr. 4 befand sich die Zentrale der Organisation, die den Massenmord an Patienten aus Heil- und Pflegeanstalten koordinierte und durchführte.
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    In der Berliner Tiergartenstraße Nr. 4 befand sich ab April 1940 die Zentrale der Organisation, die den Massenmord an Patienten aus Heil- und Pflegeanstalten koordinierte und durchführte.
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    Besucher besichtigen am 02.09.2014 in Berlin das Mahnmal für die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie-Morde".
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    dpatopbilder Besucher der Einweihungsveranstaltung besichtigen am 02.09.2014 in Berlin das Mahnmal für die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie-Morde" und legen Blumen an der blauen Glaswand ab.
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    Besucher der Einweihungsveranstaltung besichtigen am 02.09.2014 in Berlin das Mahnmal für die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie-Morde" und legen Blumen an der blauen Glaswand ab.
Das Berliner Mahnmal für die Opfer der nationalsozialistischen «Euthanasie-Morde» wurde am 02.09. 2014 der Öffentlichkeit übergeben. Das Denkmal entsteht vor der Berliner Philharmonie, wo die NS-Dienststelle zur «Vernichtung lebensunwerten Lebens» ihren Sitz hatte. Dort wurde die Ermordung von rund 200.000 Menschen angeordnet.

24 Meter lange Glaswand

Das Denkmal haben die Architekten Ursula Wilms und Heinz W. Hallmann sowie der Künstler Nikolaus Koliusis entworfen. Eine 24 Meter lange Glaswand aus dem dunklen Grund zeigt dabei in Richtung Himmel und steht sinnbildlich für die getöten Menschen, die in der Erinnerung weiterlebten, wie die Jury das Preisträger-Projekt beschrieb. Unter dem Decknamen «T 4» hatten die Nationalsozialisten Patienten aus Heil- und Pflegeanstalten systematisch ermordet.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 5. September 2014