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60 Jahre Mauerbau - Angebote in Berlin

Berlin - Mauerbau, Aufstellen von Betonblöcken mit einem Kran hinter Stacheldraht
Bau der Berliner Mauer im August 1961
Bild: Bundesarchiv, Bild 173-1321 / Helmut J. Wolf / CC-BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_173-1321,_Berlin,_Mauerbau.jpg

VERANSTALTUNGEN

Eine Mauer quer durchs Leben – Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erinnern sich

13. August, 15:00 & 16:00 Uhr

Gedenkstätte Berliner Mauer | Besucherzentrum
Bernauer Straße 119
13355 Berlin

15 Uhr:
Veronika Schneider und Rainer Just – Kindheit an der Mauer

Wie haben Kinder 1961 erlebt? Veronika Schneider und Rainer Just, damals 8 und 9 Jahre alt – erinnern sich und berichten von den unmittelbaren Auswirkungen des Mauerbaus auf ihr Leben in Ost- und West-Berlin.

16 Uhr:
Christine Bartels und Bettina Dziggel – Vom Alltag mit der Mauer in Ost-Berlin

Während Christine Bartels in direkter Nähe zur Berliner Mauer in der Bernauer Straße lebte, arbeitete Bettina Dziggel in den 1980er Jahren im Grenzgebiet in Ost-Berlin. 60 Jahre nach dem Mauerbau erzählen sie von ihrem Alltag in der geteilten Stadt.

Moderation: Ulrike Timm (Journalistin, Deutschlandfunk Kultur)
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung findet unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln statt. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Die Veranstaltung wird auch digital übertragen.
Hier geht’s zum Livestream

Eine Veranstaltung der Stiftung Berliner Mauer in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
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Meet the experts – Augmented-Reality-App „Cold War Berlin“

13. August, 13:00 – 17:00 Uhr

Gedenkstätte Berliner Mauer | Besucherzentrum
Bernauer Straße 119
13355 Berlin

60 Jahre nach der Panzerkonfrontation macht die von der Stiftung Berliner Mauer konzipierte Augmented-Reality-App „Cold War Berlin“ die Geschichte der Panzerkonfrontation am Checkpoint Charlie 1961 dreidimensional erfahrbar. Über ein Tablet oder Smartphone lässt sich ein maßstabsgetreues 3D-Modell des ehemaligen Grenzübergangs an jeden Ort übertragen. Am 13. August sind die Entwicklerinnen der App zwischen 13 und 17 Uhr im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer vor Ort und laden zum gemeinsamen Testen der App ein.

Weitere Informationen

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Buchpremiere: Robert Rauh stellt vor: „Die Mauer war doch richtig“

13. August 2021, 20:00 – 22:00 Uhr

Schloss Schönhausen
Treffpunkt: Café Sommerlust im Schlossgarten, Zugang Tschaikowskistraße
Tschaikowskistraße 1
13156 Berlin

Dieses Buch stellt die gängige Auffassung infrage, der Mauerbau sei in der DDR auf breite Ablehnung gestoßen. Unser Geschichtsbild ist durch die Bilder von spontanen Demonstrationen an der Sektorengrenze und von spektakulären Fluchtversuchen geprägt. Tatsächlich kam es aber am 13. August 1961 nur an wenigen Grenzübergängen zu größeren Ansammlungen und in den folgenden Wochen nur zu vereinzelten Protesten und Streiks. Die Mehrheit blieb passiv. Auf der Basis interner Polizei-, SED- und Staatssicherheitsberichte sowie Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen und einer aktuellen Umfrage geht Robert Rauh der Frage nach, warum die DDR-Bürger*innen den Mauerbau widerstandslos hinnahmen – und damit letztlich die deutsche Teilung billigten.

Weitere Informationen

Eine Veranstaltung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in Kooperation mit dem Buchlokal Pankow.
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Erinnerung an die Junge Gemeinde Schmöckwitz

Einweihung einer Informationstafel mit Vortrag, Filmvorführung und Gespräch

21. August 2021, ab 15 Uhr

Saal des SC Seddin
Am Seddinsee 13
12527 Berlin

Am 18. August 1961, wenige Tage nach Bau der innerdeutschen Grenze, brachen in den frühen Morgenstunden Mitglieder der Jungen Gemeinde Schmöckwitz zu einem geplanten Schiffsausflug rund um die Insel Rügen auf.
Die Stimmung an Deck war ausgelassen. Doch kurze Zeit später ordnete der Kapitän, aufgrund rauer See, die Rückkehr in den Hafen an.

Die Jugendlichen, die diese Maßnahme nicht nachvollziehen und an der geplanten Route festhalten wollten, verfassten daraufhin eine schriftliche Bitte an den Schiffsführer.

Auf diesem Notizzettel stand geschrieben:

„Seiner Majestät, dem Herrn Admiral auf SMS „Seebad Binz“ untertänigst übermittelt.
In Anbetracht der guten Stimmung auf dem Oberdeck bitten 10 Berliner stellvertretend für die meisten Passagiere um Fortsetzung der Fahrt in Richtung Bornholm.“

Der Kapitän sah in der scherzhaften Bitte einen Entführungs- und Republikfluchtversuch, informierte den Hafen, was das Ministerium für Staatssicherheit auf den Plan rief. Die Jugendlichen wurden daraufhin festgenommen. Ein aufsehenerregender Schauprozess folgte, der für die „Rädelsführer“ mit mehrjährigen Haftstrafen endete.
Im Jahr 1963 wurden sie von der Bundesrepublik freigekauft.

Anlässlich des 60. Jahrestag des Mauerbaus und der Ereignisse rund um die Junge Gemeinde Schmöckwitz soll dieses Kapitel der Kirchenfeindlichkeit in der DDR in Erinnerung gerufen werden. Die Verfolgung dieser und anderer Jungen Gemeinden in der DDR waren Unrecht. Was mit den jungen Gemeindeglieder aus Schmöckwitz rund um den 18. August 1961 passierte, sind Musterbeispiele staatlicher Willkür in der DDR und müssen verurteilt werden.
Um das Gedenken an die Ereignisse um die Junge Gemeinde auch für künftige Generationen aufrecht zu erhalten, wird eine Informationstafel eingeweiht. Die Informationstafel befindet sich vor der Evangelischen Kirche Schmöckwitz.

Programm

15:00 Uhr: Einweihung der Informationstafel vor der Evangelischen Kirche Schmöckwitz

16:00 Uhr: Vortrag von Prof. Axel Noack, Halle an der Saale: „Staat und Kirche in der DDR um 1961“

17:00 Uhr: Filmvorführung „Meuterei vor Rügen“, Einführung Hellmuth Henneberg

18:00 Uhr: Gespräch mit Prof. Axel Noack, Hellmuth Henneberg und Zeitzeugen

Anlässlich des Jahrestages des Ereignisses wurde das Buch von Hellmuth Henneberg über den Vorfall vom Ortsverein Schmöckwitz neu aufgelegt und wird im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt.

Niemand hat die Absicht… Perspektiven zur deutschen Einheit 60 Jahre nach dem Mauerbau

15. August 2021, 11:00 – 13:30 Uhr

Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Beach Mitte
10115 Berlin

Mit Beiträgen von:
Tanja Dückers, Schriftstellerin und Journalistin
Isabelle Hoyer, Gründerin & Geschäftsführerin, PANDA Women Leadership Netzwerk
Marko Martin, Schriftsteller und Publizist
Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué, Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Dr. Andrea Peters, Rechtsanwältin, Notarin a.D., Mediatorin
Christine Richter, Chefredakteurin, Berliner Morgenpost
Christoph Richter, Landeskorrespondent Brandenburg, Deutschlandfunk
Dietmar Ringel, Moderator, Reporter

Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet von Timo Bautsch & Partnerin.

Weitere Informationen
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FÜHRUNGEN

Gedenkstätte Berliner Mauer (Start: Besucherzentrum)

13. August
13:00-16:00 Uhr: Live Speaking
13:00 Uhr: Überblicksführung: Die Bernauer Straße nach dem Mauerbau (Englisch)
14:00 Uhr: Überblicksführung: Die Bernauer Straße nach dem Mauerbau (Deutsch)

14. August
13:00 -16:00 Uhr: Live Speaking
12:00 Uhr: Kinderführung: Wer will Mauer-Experte werden? (Deutsch)
13:00 Uhr: Überblicksführung: Die Bernauer Straße nach dem Mauerbau (Deutsch)

15. August
13:00 – 16:00 Uhr: Live Speaking
13:00 Uhr: Überblicksführung in Leichter Sprache
15:00 Uhr: Überblicksführung: Die Bernauer Straße nach dem Mauerbau (Englisch)

Gedenkstätte Günter Litfin
13. – 14. August, 14 – 17 Uhr: Live Speaking

East Side Gallery
13. August, 18:00 Uhr: Late Art Afterwork-Führung (Deutsch)
14. August, 16:00 – 19:00 Uhr: Live Speaking
14. August, 14:30 Uhr: Kunst an der East Side Gallery (Deutsch)
15. August, 14:00 – 17:00 Uhr: Live Speaking

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
Freitag, 13. August, 11:00 – 17:00 Uhr: Live Speaking
Samstag, 14. August, 11:00 und 15:00 Uhr: Herumspaziert!
Sonntag, 15. August, 11:00 und 15:00 Uhr: Herumspaziert!

Alle Führungen finden unter Berücksichtigung der derzeit geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen statt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen
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Lernort Keibelstraße

15. August 2021, 14 Uhr

Lernort Keibelstraße
c/o Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Bernhard-Weiß-Straße 6
10178 Berlin

Öffentliche Führung durch den Lern- und Gedenkort

Anmeldung unter anmeldung@keibelstrasse.de
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Führungen am ehemaligen Stasi-Gelände

15. August 2021, 11:00 – 12:30 Uhr

Bürgerkomitee 15. Januar e. V.
Treffpunkt Haus 1
Ruschestr. 103
10365 Berlin

Das ehemalige Stasi-Gelände in Berlin- Lichtenberg
Ganz früher, früher, heute, irgendwann……
„Stasi contra Kiez.” Die Führung mit historischen Fotos zeigt die Geschichte der berüchtigten Geheimpolizei. Immer stärker wuchs der Überwachungsapparat des Erich Mielke und fräste sich buchstäblich in den Kiez hinein. Die Konflikte mit dem Umfeld, Anwohnern, Fußballverein und Stadtverwaltung stehen symbolisch für die Ausweitung der Überwachung und das Eindringen des MfS in den Alltag der DDR-Bürger.

Unter freiem Himmel, kleine Gruppen, entsprechend den Gesundheitsvorschriften.

Jeden ersten und dritten Sonntag im Monat,
jeweils um 11 Uhr
Anmeldung: bueko_1501_berlin@web.de
Dauer: ca. 90 Minuten
Teilnehmergebühr: 8 Euro pro Person
Reduzierte Gruppentarife sind möglich.

Treffpunkt: Haus 1, Ruschestr. 103
10365 Berlin-Lichtenberg (U-Bahn Magdalenenstraße)

Ein Angebot vom Bürgerkomitee 15. Januar e. V.

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KINO

MAUERFILME: Großes Kino im Berliner Mauerpark anlässlich 60 Jahre Mauerbau

13. August 2021 – 17:00 bis 22:00 Uhr
14. August 2021 – 12:00 bis 22:00 Uhr
15. August 2021 – 12:00 bis 21:30 Uhr

Amphitheater im Mauerpark, Gleimstraße 55, 10437 Berlin*
umsonst & draußen

25 Stunden Film nonstop am historischen Ort:
MAUERFILME präsentiert vom 13. bis 15. August ein Filmprogramm zum Thema Berliner Mauer und deutsch-deutsche Grenze. Gezeigt werden rund 75 Filme, Dokumentationen und Archivschnipsel aus Ost und West, darunter auch 20 Animations- und Kurzspielfilme aus jüngerer Zeit. Als Kino dient das Amphitheater im Mauerpark, ehemaliger Grenzstreifen zwischen Ost- und West-Berlin, das für diesen Anlass mit einer LED-Großbildwand ausgestattet ist.

MAUERFILME startet am 13. August 2021 – auf den Tag genau 60 Jahre nach der Errichtung der ersten Barrikaden aus Stacheldraht und Stein, die Berlin für 28 Jahre teilen sollten. Das Programm beginnt am Freitag mit Filmbeiträgen aus der Zeit kurz vor dem Mauerbau und endet am Sonntag mit der Frage „Mauerfall – und dann?“ Dazwischen öffnet es den Blick auf Themen wie „Abriegelung 1961“, „Abhauen in den Westen“, „Maueralltag“, „Flucht & Schießbefehl“, „Horch, Guck & Greif“ und „Deutsch-Deutsche Grenze“.

Eine Veranstaltung von Geschichtsbüro Müller in Kooperation mit Kulturprojekte Berlin, gefördert vom Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Trailer MAUERFILME

VA MAUERFILME - 60 Jahre Mauerbau

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Formate: video/youtube

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Open-Air-Filme zur DDR-Geschichte in der ehemaligen Stasi-Zentrale

10. August 2021, 19:30 Uhr

Premiere: Mielke und die Mauer, ein Dokumentationsfilm von Jürgen und Daniel Ast (2021, 45 Minuten)

Die Mauer war Fundament und Bollwerk für den Erhalt der SED-Herrschaft. Als „Schild und Schwert der Partei“ war die Stasi Garant für das Funktionieren des Grenzregimes. „Mielke und die Mauer“ erzählt die Geschichte einer symbiotischen Beziehung aus einer Innenperspektive, aus der Sicht der MfS-Mitarbeiter, ihrer Führung und ihres Chefs Erich Mielke.

14. August, 19:30 Uhr

Ballon, ein Spielfilm von Michael Herbig (2018, 125 Minuten)

Mit einem selbstgenähten Heißluftballon in den Westen fliegen – das ist der Plan der Familien Strelzyk und Wetzel. Mit vier Kindern wagen sie im September 1979 die Flucht. Der Versuch scheitert jedoch. Der Ballon stürzt kurz vor der Grenze ab. Ehrgeizig beginnen sie, an einem neuen Flugobjekt zu arbeiten. Doch die Stasi kommt ihnen auf die Spur und beginnt mit den Ermittlungen. Der Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Campus-Kino: 7. August – 4. September 2021, jeweils dienstags, donnerstags und samstags ab 19:30 Uhr

Ort: Innenhof der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, Ruschestr. 103, 10365 Berlin
Verkehrsanbindung: U5 Magdalenenstraße

Das Campus-Kino präsentiert 4 Wochen lang immer um 19:30 Uhr dienstags Dokumentarfilme und donnerstags sowie samstags Spielfilme rund um die Geschichte der DDR, die Stasi und die Friedliche Revolution.

Weitere Informationen

Trailer Campus-Kino

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Formate: video/vimeo

KONZERTE UND THEATER

Vor der Grenze

15. August 2021, 15:00 – 17:00 Uhr

Kapelle der Versöhnung
Bernauer Str. 4
10115 Berlin

Eintritt frei.

Das c/o chamber orchestra widmet sich (gemeinsam mit dem Schauspieler Günter Marx) im Rahmen eines Konzerts den Biografien von Menschen, die zwischen 1961 und 1989 an der Berliner Mauer getötet wurden oder im Zusammenhang mit dem DDR-Grenzregime ums Leben kamen. Neun dieser Lebensgeschichten werden jeweils mit einem musikalischen Werk verknüpft und im intimen Rahmen dem Publikum präsentiert. So entsteht eine persönliche Auseinandersetzung am historischen Ort mit Menschen, die wortwörtlich vor der Grenze standen.

Stiftung Berliner Mauer in Kooperation mit der Evangelischen Versöhnungsgemeinde

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CD-Release-Konzert „Der Klang der Versöhnung“

13. August 2021, 18:00 – 19:30 Uhr

Kapelle der Versöhnung
Bernauer Str. 4
10115 Berlin

Eintritt frei, Spenden erbeten.

Im Rahmen eines 40-Minütigen Live-Programms mit Werken von Komponisten und Komponistinnen aus Deutschland, Russland, USA, Frankreich und Großbritannien wird erstmals die CD „Der Klang der Versöhnung” vorgestellt. Die CD kann vor Ort erworben werden.

Orgel: Annette Diening

Der Garten Niemandsland ist geöffnet für Getränke und Gespräch.

Weitere Informationen

Eine Veranstaltung der Stiftung Berliner Mauer in Kooperation mit der Evangelischen Versöhnungsgemeinde

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Auf kurze Distanz – Entfernung / Nähe – Tanzperformance von und mit Linda Weißig und Stephan Sauerbier

14. August 2021, 14:00 – 14:15 Uhr

Gedenkstätte Berliner Mauer Außenareal
Bernauer Straße 115 (gegenüber von der Lazarus Schule)
13355 Berlin

Die Stiftung Berliner Mauer und das Theater Thikwa präsentieren die Tanz-Performance „Auf kurze Distanz“ von und mit Linda Weißig und Stephan Sauerbier. Die Performance entstand 2020 im Rahmen der Thikwa-Produktion „face to face“, bei der jeweils ein Thikwa-Performer auf externe Performer traf. Das Thema lautete Entfernung/Nähe und Gegensätze. Für die Vorstellung auf dem Areal der Gedenkstätte Berliner Mauer werden neue Szenen erarbeitet.

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.

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AUSSTELLUNGEN

Die BERLINER Mauer immer vor Augen

mit Kunstwerken von Gino Kuhn
Vom 17. August bis 30. September 2021

Freier Eintritt

Kapelle der Versöhnung
Bernauer Straße 4
10115 Berlin

Vor 60 Jahren zementierte die Berliner Mauer die deutsche Teilung in Berlin. Im Gedenkjahr 2021 zeigen die Kapelle der Versöhnung und die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen Werke des ehemals politisch Inhaftierten Gino Kuhn. Seine Gemälde eröffnen einen individuellen Blick auf die Teilung und sein damit verbundenes persönliches Schicksal.

Weitere Informationen
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Inmitten | Hindurch

Ab 13. August 2021; 13:00 bis 17:00 Uhr

Gedenkstätte Berliner Mauer | Besucherzentrum
Bernauer Straße 119
13355 Berlin

Die Ausstellung „Inmitten | Hindurch“ im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer zeigt private Fotografien vom Mauerbau aus der Sammlung der Stiftung Berliner Mauer.
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„Das Verschwinden der Mauer“

Fotoausstellung der Robert Havemann-Gesellschaft

7. August 2021 – 4. September 2021

Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie
Besucherzentrum, Terrasse vor Haus 22
Ruschestraße 103
10365 Berlin

60 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer zeigt die temporäre
Fotoausstellung rund um die Uhr ausgewählte Bilder, die das Verschwinden
der Mauer dokumentieren. Die Ausstellung bietet eindrucksvolle
Perspektiven aus der frühen Phase nach dem Mauerfall
auf und durch das Grenzgebiet, das immer durchlässiger wurde.
Die Bilder des Fotografen Robert Conrad aus dem Archiv
der DDR-Opposition zeigen Grenzübergänge, verlassene
Bahnhöfe und Menschen aus West und Ost, die den einstigen
Todesstreifen samt seiner Anlagen in Beschlag nahmen und
immer mehr in ihren Alltag integrierten.

Weitere Informationen

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DIE MAUER | THE WALL – Ein ehemaliger DDR-Grenzsoldat stellt sich Fragen zum Dienst an der Mauer

13. August 2021, 13:00 – 17:00 Uhr

DIE MAUER | THE WALL
Das Museum am Leipziger Platz
Leipziger Platz 11
10117 Berlin

Sigurt Dittrich absolvierte seinen Wehrdienst vom November 1980 bis April 1982 bei den Grenztruppen der DDR. Er tat Dienst zwischen Brandenburger Tor und Friedrichstraße, also bei uns “vor der Haustür”. Er beantwortet gern Ihre Fragen und gibt detaillierte Einblicke in den Alltag und die Konflikte der Grenzer.

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Stillgelegt. West-Berliner S-Bahnhöfe in den 1980er Jahren

Noch bis zum 26. September 2021

Märkisches Museum
Am Köllnischen Park 5
10179 Berlin

Der Bau der Berliner Mauer besiegelte am 13. August 1961 für Jahrzehnte die Teilung der Stadt. Menschen wurden getrennt, Verkehrsverbindungen unterbrochen. Die neue Präsentation des Foto-Grafischen Kabinetts im Märkischen Museum stellt Ausschnitte aus dem Schlüsselwerk eines international renommierten niederländischen Künstlers vor, der mit „Stillgelegt“ ein beeindruckendes Dokument des Kalten Krieges schuf.

Präsentiert werden im Foto-Grafischen Kabinett ausgewählte 9 von 54 Bildpaaren der Serie. In Brassers großformatigen Bildern wuchert Gras, sind Zugänge gesperrt, stehen Uhren still. Auch 60 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer und mehr als 30 Jahre nach deren Fall führen seine Bilder eindringlich die Folgen der Teilung Berlins für den Alltag der Menschen und die Infrastruktur der Stadt vor Augen.

Weitere Informationen

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DIGITALE ANGEBOTE

Die Menschen und die Mauer – Zeitzeugengespräch zum 60. Jahrestag des Mauerbaus

9. August 2021, 18:00 – 19:30 Uhr

Online-Veranstaltung

Es kommen Zeitzeugen zu Wort, die ihre Erinnerungen und Erfahrungen an den Mauerbau und die Folgen für die Menschen in Ost und West teilen: Wie erinnern sie sich an den Tag des Mauerbaus? Wie lebten sie in der geteilten Stadt im unmittelbaren Grenzgebiet? Und wie blicken sie heute auf diese Zeit? Und wie sehen sie das Verschwinden der Mauer aus dem Stadtbild in Berlin und ihr Wiedererstehen als Denkmäler in anderen Ländern?

Podium:

Dr. Irene Selle, Literaturwissenschaftlerin
Joachim Rudolph, ehemaliger Fluchthelfer

Moderation: Jörg von Bilavsky, Bundesstiftung Aufarbeitung.

Hier geht’s zum Livestream

Eine Veranstaltung der Bundesstiftung Aufarbeitung.

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Augmented-Reality-App „Cold War Berlin“

60 Jahre nach der Panzerkonfrontation macht die von der Stiftung Berliner Mauer konzipierte Augmented-Reality-App „Cold War Berlin“ die Geschichte der Panzerkonfrontation am Checkpoint Charlie 1961 dreidimensional erfahrbar. Über ein Tablet oder Smartphone lässt sich ein maßstabsgetreues 3D-Modell des ehemaligen Grenzübergangs an jeden Ort übertragen. Am 13. August sind die Entwicklerinnen der App zwischen 13 und 17 Uhr im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer vor Ort und laden zum gemeinsamen Testen der App ein.

Weitere Informationen

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Grenzzonen – Zonengrenze

Ab 13. August 2021:

Online-Präsentation auf www.mauer-fotos.de/grenzzone.
Eine Kooperation der Stiftung Berliner Mauer und der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

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Chronik der Mauer: Themenschwerpunkt zu 60 Jahre Mauerbau

Zur Chronik der Mauer

Ein Projekt des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam, der Bundeszentrale für politische Bildung, des Deutschlandradios und der Stiftung Berliner Mauer

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60 Jahre Mauerbau in der berlinHistory-App

Themenlayer & Audiowalk

berlinhistory.app (https://berlinhistory.app/)

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#Mauerschatten

Unter dem Titel „#Mauerschatten“ blicken vom 2. bis 20. August 2021 der Berliner Aufarbeitungsbeauftragte, Tom Sello, und der Präsident des Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, sowie aktive und ehemalige Abgeordnete zurück auf die Zeit der Mauer. An authentischen Orten schildern die Zeitzeugen ihren Alltag und persönliche Erlebnisse im geteilten Berlin. Daneben erinnern historische Informationen an die Teilung der Stadt und welche Folgen das für die Menschen hatte.

Weitere Informationen

#Mauerschatten-Trailer

Symbolbild #Mauerschatten

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Formate: video/youtube

PODCASTS

Grenzerfahrung

Ab 11. August 2021:

Der sechsteilige Podcast berichtet von den Hintergründen des
Mauerbaus im Jahr 1961 und wie dieser bis heute die Stadt
Berlin prägt. Er erzählt persönliche Geschichten vom Alltag
mit der Mauer sowie von Flucht und Ausreise aus der DDR.

Überall, wo es Podcasts gibt.

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WORKSHOPS

East Side Gallery – be part of it!
Partizipativer Workshop aus dem Ausstellungslabor

14. August 2021,16:00 – 19:00 Uhr
15. August 2021, 11:00 – 14:00 Uhr

East Side Gallery
Mühlenstraße 60
10243 Berlin (neben dem Hochhaus Living Levels)

Weitere Informationen

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SONSTIGES

Panberliner Picknick – Sprechen über Grenzen

14. August 2021, 10:00 – 18:00 Uhr

Gedenkstätte Berliner Mauer | Außenareal gegenüber vom Besucherzentrum
Bernauer Straße 119
13355 Berlin

Bringen Sie ein Objekt mit, das für Sie mit persönlichen Grenzerfahrungen verbunden ist. Ihre Statements zu diesem Objekt werden in unserer gelben Interviewbox gefilmt und dokumentiert.