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Wir und die Anderen. Mauern in der Stadtgesellschaft

Pressemitteilung vom 11.11.2021

Live-Diskussion am Donnerstag, 18. November ab 18 Uhr

Wer gehört zur Berliner Stadtgesellschaft und wer nicht? Wer ist das „Wir“ und wer sind „die Anderen“? Die Debatten um Ausgrenzung und Integration in internationalen Großstadtgesellschaften sind kein neues Phänomen. Sie gehörten bereits im geteilten Berlin zum Alltag, wie am Beispiel der „Gastarbeiter“ in West- und der „Vertragsarbeiter“ in Ost-Berlin deutlich wird.

Bei der Online-Diskussion „Wir und die Anderen. Mauern in der Stadtgesellschaft“ des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB) geht es um Fragen von Abschottung und Offenheit in Ost- und West-Berlin. Inwiefern prägte der Umgang mit „den Anderen“ beide Stadthälften? Wer entschied über die Zugehörigkeit zur Stadtgesellschaft? Und wie wirken diese Erfahrungen bis heute nach?

Darüber diskutieren

am Donnerstag, 18. November 2021, ab 18 Uhr, live auf YouTube

Angelika Kim, Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland DaMOst e. V.
Dr. Patrice G. Poutrus, Historiker, Universität Erfurt
Dr. Stefan Zeppenfeld, Historiker, Friedrich-Ebert-Stiftung

Es moderiert Britta Veltzke, Journalistin, Leipzig

Zuschauerinnen und Zuschauer können ihre Fragen und Anmerkungen vor und während der Veranstaltung per E-Mail an veranstaltungen@aufarbeitung-berlin.de und im YouTube-Chat stellen. Das Video steht anschließend auf der Webseite des Berliner Aufarbeitungsbeauftragten dauerhaft zur Verfügung.

Die Online-Diskussion bildet den Abschluss der BAB-Veranstaltungsreihe „Berlin – Gesellschaft der Mauern? 60 Jahre nach dem Mauerbau“, die wegen der Corona-Pandemie in den digitalen Raum verlegt wurde. Die bisherigen Veranstaltungen sind auf der Webseite