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Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter (w/m/d) - Kennzahl 04/22

Der Berliner Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sucht

eine Sachbearbeiterin/einen Sachbearbeiter (w/m/d).

Bezeichnung: Tarifbeschäftigte/r
Berufsfeld: Allgemeiner nichttechnischer Verwaltungsdienst
Entgeltgruppe: E 10 TV-L
Besetzbar: ab 1. Februar 2023, unbefristet
Vollzeit/Teilzeit: beides
Kennzahl: 04/22

Aufgabengebiet:
• verwaltungsrechtliche Bearbeitung von Anträgen auf Gewährung von Mitteln aus dem Härtefallfonds für die Opfer der SED-Diktatur des Landes Berlin (z. B. Bewilligung und Ablehnung, Mittelauszahlung, Verwaltung des Titels 68169, administrative Beratung der Betroffenen, Mittelverwendungsprüfung)
• Mitarbeit bei der Fertigung von parlamentarischen und sonstigen Stellungnahmen zum Härtefallfonds
• Mitarbeit bei der Beantwortung von Anfragen und Erarbeitung von Senats- und sonstigen Vorlagen zum Härtefallfonds
• Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung von Vergabeverfahren unter Beteiligung der Fachabteilungen (z. B. Festlegung der Vergabeart, Erstellung der Vergabeunterlagen, Öffnung und Dokumentation der Angebote, Fertigung von Zuschlags- und Absageschreiben, vergaberechtliche Beratung der Fachabteilungen)
• Mitarbeit bei Querschnittsaufgaben für die Behörde (z. B. Kontaktperson für verschiedene Aufgaben, u. a. zum behördlichen Datenschutzbeauftragten, administrative Begleitung bei Anträgen zum Informationsfreiheitsgesetz, administrative Mitarbeit im Facility Management)
• Vertretungsweise Sachbearbeitung im Bereich Zuwendungsvergabe (z. B. Prüfung und Auszahlung von Mittelabforderung)
• Auszahlungsvorgänge im Mittelbewirtschaftungsprogramm Profiskal

Formale Anforderungen:
• mit einem Bachelorgrad oder gleichwertigem Abschluss abgeschlossenes Studium, vorzugsweise mit Schwerpunkt öffentliche Verwaltung, oder gleichwertige Kenntnisse und Fähigkeiten

Fachliche und außerfachliche Anforderungen:
• gründliche und umfassende Kenntnisse des Haushaltsrechts des Landes Berlin
• gründliche und umfassende Kenntnisse des allgemeinen Verwaltungsrechts
• gründliche und umfassende Kenntnisse des Vergaberechts
• gründliche und umfassende Kenntnisse über Aufbau, Strukturen und Arbeitsabläufe der Berliner Verwaltung sowie der politischen Entscheidungsabläufe
• Kenntnisse der verwaltungsspezifischen Bearbeitungsstandards
• sehr gute Anwendungskenntnisse der MS-Office Produkte sowie gute allgemeine EDV- Kenntnisse
• Belastbarkeit, Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit
• Selbständigkeit und gut ausgeprägte Organisationsfähigkeit
• Team- und Kooperationsfähigkeit
• Dienstleistungsorientiertes und lösungsorientiertes Handeln

Anforderungsprofil und Weiteres
Die detaillierten fachlichen und außerfachlichen Anforderungen und Kompetenzen sowie deren Ausprägung können dem Anforderungsprofil, welches auf Anforderung übersandt wird, entnommen werden. Es ist Bestandteil der Stellenausschreibung und damit Grundlage für die Auswahlentscheidung.

Für Bewerberinnen/Bewerber, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind, ist im Rahmen des Auswahlverfahrens die aktuelle dienstliche Beurteilung/das aktuelle Zeugnis (nicht älter als ein Jahr) zu berücksichtigen. Sollte eine entsprechende Beurteilung bzw. ein entsprechendes Zeugnis nicht vorliegen, wird darum gebeten, die Erstellung einzuleiten. Ferner wird um Übersendung einer Einverständniserklärung zur Personalakteneinsicht unter Angabe der personalaktenführenden Stelle einschließlich des Geschäftszeichens gebeten.

Bewerberinnen/Bewerber, die vor dem 13. Januar 1972 geboren sind, müssen im Zuge des
Einstellungsverfahrens eine Erklärung abgeben, ob sie für das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) oder das Amt für Nationale Sicherheit der DDR (AfNS) tätig waren. Voraussetzung für die Einstellung ist zudem die Zustimmung auf Überprüfung bezüglich MfS- und/oder AfNS-Mitarbeit.

Eine Teilzeitbeschäftigung ist unter Berücksichtigung dienstlicher Belange grundsätzlich möglich.

Die Bewerbung von Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund ist ausdrücklich erwünscht.

Anerkannte Schwerbehinderte oder diesen gleich gestellte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf eine Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hin.

Wir bieten:

  • ein abwechslungsreiches und vielfältiges Aufgabengebiet
  • ein kleines, kollegiales Team und Arbeitsumfeld
  • einen sicheren Arbeitsplatz im Land Berlin
  • Flexible Arbeitszeitmodelle (u.a. Gleitzeit, Arbeiten in Teilzeit, Homeoffice)
  • 30 Tage Erholungsurlaub bei Vollbeschäftigung
  • eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • vergünstigtes Firmenticket
  • vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Jahressonderzahlung
  • eine Betriebsrente (VBL)

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung mit tabellarisch abgefasstem Lebenslauf und den üblichen Unterlagen als zusammenhängende PDF-Datei bis zum 9. Dezember 2022 an:

bewerbung@aufarbeitung-berlin.de

Die Übersendung eines (Bewerbungs-)Fotos ist nicht erforderlich.

Später eingehende Bewerbungen können leider nicht berücksichtigt werden.
Ausbildungsabschlüsse sind durch Abschlusszeugnisse nachzuweisen. Die geforderten Nachweise müssen zwingend zum Bewerbungsschluss vorliegen. Unvollständige und nicht aussagefähige Bewerbungsunterlagen werden nicht berücksichtigt.

Ansprechpersonen:
Annett Schache (Tel.: 030/24079223)
Jakub Stoinski (Tel.: 030/24079225)