Frank Castorf wird von kafkaesken Momenten begleitet

Frank Castorf wird von kafkaesken Momenten begleitet

Regisseur Frank Castorf (68) erlebt im Alltag oft kafkaeske Momente. Vor einigen Jahren sei er im Ausland gewesen, als er einen Anruf aus dem Wiener Burgtheater bekommen habe, erzählte Castorf in Berlin.

Regisseur Frank Castorf spricht über seine Inszenierung

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Regisseur Frank Castorf spricht über seine Inszenierung.

Jemand aus der Führungsspitze des Theaters habe sich erkundigen wollen, ob er noch lebe. Castorf vermutet, dass sich Schauspielkollegen einen Scherz erlaubt und in Wien angerufen hätten. «Und ich finde es lustig, also den Tod ein bisschen zu verlachen.» Es sei schön, mit der Möglichkeit, dass man nicht mehr lebe, zu spielen. «Man freut sich immer wieder, dass man wieder aufwacht. Das ist ja das einzige, was wir haben.»
Kafkaeske Erlebnisse begleiteten sein Leben, sagte der ehemalige Intendant der Berliner Volksbühne am Rande der Premiere von Ben Beckers neuem Solo-Stück «Affe». Als Vorlage für die Inszenierung dient unter anderem ein Kafka-Text.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 19. Februar 2020 16:25 Uhr

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