Handel und Verdi wollen Hilfe bei 2G-Kontrollen

Handel und Verdi wollen Hilfe bei 2G-Kontrollen

Der Handelsverband Berlin-Brandenburg (HBB) und die Gewerkschaft Verdi haben Unterstützung für den Einzelhandel bei den Corona-Kontrollen gefordert. «Der Bogen ist mehr als überspannt. Viele Kolleginnen und Kollegen berichten uns von massiven Pöbeleien und eskalierenden Situationen», sagte HBB-Hauptgeschäftsführer Nils Busch-Petersen am Dienstag. Zusatzkosten für Sicherheitspersonal müsse der Verordnungsgeber tragen. Conny Weißbach, Fachbereichsleiterin Handel bei Verdi Berlin-Brandenburg, forderte laut Mitteilung Unterstützung durch Ordnungskräfte aus dem öffentlichen Dienst oder professionelle Sicherheitsleute.

Coronavirus - Berlin

© dpa

Ein Schild am Eingang eines Geschäftes weist auf die 2G-Regel hin.

Im Einzelhandel in Berlin und Brandenburg gilt die 2G-Regelung: Zutritt zu Geschäften haben nur Geimpfte und Genesene. Zum Finale des Weihnachtsgeschäfts beklagte der Einzelhandel in Berlin und Brandenburg am vergangenen Wochenende eine Kundenflaute wegen der Corona-Auflagen. «Die 2G-Regelung lässt die Frequenzen sinken», sagte Günter Päts, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, am Sonntag auf Anfrage. Daran habe sich auch am vierten Advents-Samstag nichts geändert.
Gegen die 2G-Regel läuft in Berlin eine Klage des Handels. Das Verwaltungsgericht hatte eine Entscheidung für diese Woche angekündigt. In Brandenburg will der Handel nach Angaben des Verbands diese Woche vor Gericht ziehen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 21. Dezember 2021 16:39 Uhr

Aktuelle Meldungen aus Berlin