Niedrigster Rinderbestand in Brandenburg seit 1990

Niedrigster Rinderbestand in Brandenburg seit 1990

Die Zahl der Rinder in Brandenburg ist auf den niedrigsten Stand seit 1990 gefallen. Ursache seien vor allem wirtschaftliche Gründe, teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg in Potsdam am Freitag mit. Dem vorläufigen Ergebnis einer Erhebung zufolge gab es Anfang November im Land 457 100 Rinder. Das waren 14.000 oder 3,1 Prozent weniger als noch im Mai. Es sei nicht zu erwarten, dass sich der Bestand schnell wieder erhole, hieß es. Denn bei den unter einjährigen Rindern sei der Rückgang um 5000 Kälber oder 5 Prozent auf 94.000 Tiere besonders kräftig.

Rinder

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Rinder stehen auf einer Weide.

Die Zahl der Milchkühe ist im Vergleich zum Mai um 2200 auf 132 400 Tiere gesunken. Das entspricht einer Verringerung um 1,6 Prozent. Die Zahl der Ammen- und Mutterkühe ging um 2700 Tiere oder 3,2 Prozent auf 81.800 Tiere zurück.
Die meisten Rinder wurden mit 54 500 Tieren im Kreis Prignitz gehalten. Auf den weiteren Plätzen folgten die Kreise Elbe-Elster, Ostprignitz-Ruppin und Uckermark.
Bei den Schafen gab es hingegen eine Steigerung. Der Erhebung zufolge wurden in Brandenburg mehr als 71.000 Schafe gehalten. Das waren 4700 Tiere oder 7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der Schafe haltenden Betriebe ging hingegen um 12,8 Prozent auf 230 zurück.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 17. Dezember 2021 12:04 Uhr

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