Drei Omikron-Fälle in Potsdam: Mehr Untersuchungen geplant

Drei Omikron-Fälle in Potsdam: Mehr Untersuchungen geplant

In Brandenburg sind die ersten Fälle von Infektionen mit der neuen Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Betroffen sind drei Menschen aus Potsdam, teilte die Stadt am Dienstagabend mit. Die positiven Corona-Tests stammten den Angaben zufolge aus der vergangenen Woche - anschließend wurde sequenziert. Die Untersuchungen seien abgeschlossen, am Dienstag habe das Ergebnis vorgelegen, erklärte ein Sprecher.

Corona-Schnelltest

© dpa

Testergebnisse von Corona-Schnelltests.

Laut Stadt handelt es sich bei einem der Infizierten um einen Reiserückkehrer aus Südafrika, bei dem zweiten um eine direkte Kontaktperson. Die dritte Person sei offenbar nicht im Ausland gewesen und habe sich in der Region angesteckt, erklärte die Bereichsleiterin Öffentlicher Gesundheitsdienst, Kristina Böhm. Im Umfeld seien weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. «Ob es sich dabei auch um die Omikron-Variante handelt, muss nun ermittelt werden», so Böhm.
Auch bei einer weiteren gebürtigen Potsdamerin sei mittlerweile eine Infektion mit der Omikron-Variante nachgewiesen worden, sie befinde sich aber außerhalb Brandenburgs in Quarantäne und sei nach einem positiven Test am Flughafen gar nicht erst nach Potsdam zurückgekehrt.
Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) kündigte unterdessen verstärkte Untersuchungen von positiven Tests an. «Um den Überblick zu behalten, wie schnell sich die Virusvariante ausbreitet und dabei die anderen Varianten verdrängt, werden wir die Sequenzierungsquote ausschöpfen und bei außergewöhnlichen Clustern zusätzlich sequenzieren. Das haben wir bereits bei der Ausbreitung der Delta-Variante so gemacht.» Die aktuelle Entwicklung zeige, wie schnell sich die neue Variante verbreite, so Schubert.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 7. Dezember 2021 18:46 Uhr

Aktuelle Meldungen aus Berlin