Brandenburg erarbeitet Hitzeaktionsplan

Brandenburg erarbeitet Hitzeaktionsplan

Angesichts zunehmender Klimaveränderungen mit starker Hitze und Trockenheit wird in Brandenburg ein Hitzeaktionsplan erarbeitet. Ziel sei, die Bürger besser auf gesundheitliche Gefahren vorzubereiten, teilten die Ministerien für Gesundheit und Klimaschutz nach einem Workshop zum Auftakt am Mittwoch mit.

Hitze und Trockenheit

© dpa

Die Silhouette eines toten Baumes zeichnet sich vor der Sonne ab.

Laut vorläufiger Angaben des Amtes für Statistik Berlin Brandenburg starben in diesem Jahr im Land 111 Menschen an den Folgen von extremer Hitze - doppelt so viele wie im Durchschnitt der Jahre 1986 bis 2020. Im Hitzesommer 2018 waren es rund 330 Menschen.
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Der Klimawandel wirke sich schon heute auf die menschliche Gesundheit aus, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne). Darauf müsse man vorbereitet sein, zum Beispiel durch verbesserte Nutzung von Hitze-Warnungen oder ganz konkrete bauliche Maßnahmen in Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäusern, aber auch in Kitas und Schulen.
Man müsse davon ausgehen, dass Brandenburg in Zukunft immer häufiger von Extremwetterereignissen betroffen sein werde, sagte Klimaschutzminister Axel Vogel (Grüne). Der konsequente Klimaschutz sei eine Querschnittsaufgabe in der Landesregierung. Der Hitzeaktionsplan solle unterstützen, mit den Folgen wie Wasserknappheit und Hitzeperioden besser und langfristig umzugehen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 24. November 2021 12:47 Uhr

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