Hotspot Elbe-Elster bekommt Hilfe von der Bundeswehr

Hotspot Elbe-Elster bekommt Hilfe von der Bundeswehr

Der Landkreis Elbe-Elster in Südbrandenburg hat mit einem Wert von 1119,8 bundesweit die sechsthöchste Sieben-Tage-Inzidenz neuer Corona-Fälle. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Donnerstag hervor. Es ist der erste Landkreis in Brandenburg, der bisher die 1000er-Marke übersprungen hat. Der Kreis erhält bei der Kontaktverfolgung nun Unterstützung: «Wir haben Hilfe bekommen», sagte Sprecher Philipp Strelitz am Donnerstag. Zehn Soldaten stünden dem Gesundheitsamt zur Seite. Außerdem sei die Zahl der Mitarbeiter mit Hilfe aus anderen Bereichen der Verwaltung aufgestockt worden.

Corona-Test

© dpa

Ein Medizinischer Mitarbeiter entnimmt einer Frau einen Nasen-Abstrich.

Der Kreis Elbe-Elster grenzt im Süden an Sachsen, das derzeit die höchsten Infektionszahlen im bundesweiten Vergleich hat. Er hatte Anfang November erklärt, das Gesundheitsamt komme wegen der steigenden Zahl neuer Corona-Fälle an den Rand der Leistungsfähigkeit.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 18. November 2021 11:10 Uhr

Weitere Meldungen aus Brandenburg