Gesundheitsministerin erwartet schärfere Corona-Regeln

Gesundheitsministerin erwartet schärfere Corona-Regeln

Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) rechnet mit einer weiteren Verschärfung der Corona-Beschränkungen. «Die Zahlen explodieren, die Auswirkungen schlagen auf die Krankenhäuser durch. Wir müssen wahrscheinlich weitere Maßnahmen ergreifen», sagte Nonnemacher der «Märkischen Allgemeinen» (Mittwoch). «Wir wollen aber versuchen, einen Lockdown zu vermeiden.» Sie verwies auf die Pläne von SPD, Grünen und FDP auf Bundesebene für ein neues Infektionsschutzgesetz. «Ich kann mir gut eine 2G-Regelung mit Testpflicht, also 2G plus, die Ausweitung des Homeoffice und eine 3G-Pflicht am Arbeitsplatz vorstellen.»

Ursula Nonnemacher (Bündnis90/ Die Grünen)

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Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz.

Nonnemacher sieht in Brandenburg die drohende Situation, dass Patienten ausgeflogen werden müssen - bisher sei das aber noch nicht der Fall. Die Grünen-Politikerin, die auch Ärztin ist, lehnt eine allgemeine Impfpflicht ab. «Das wäre kaum durchsetzbar und auch nicht zu kontrollieren, sagte Nonnemacher. Sie sprach sich jedoch für eine Pflicht zur Impfung für bestimmte Berufe aus. «Ich halte aber eine Impfpflicht für besondere Berufsgruppen wie medizinisches Personal für sinnvoll.» Sie wies die Darstellung zurück, dass der Druck auf Ungeimpfte stetig erhöht werde. «Es ist der zu große Anteil Ungeimpfter, der Druck auf die Allgemeinheit ausübt.»
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 17. November 2021 10:37 Uhr

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