Asklepios: Keine Einigung bei Tarifverhandlungen

Asklepios: Keine Einigung bei Tarifverhandlungen

Bei den wieder aufgenommenen Tarifverhandlungen der Gewerkschaft Verdi mit dem Klinikbetreiber Asklepios für seine Brandenburger Kliniken hat es am Montag keine Einigung gegeben. «Unser vorgeschlagener Kompromiss von 95 Prozent der Forderungen wurde nicht angenommen», sagte Verdi-Verhandlungsführer Ralf Franke auf Anfrage. Die nächste Verhandlungsrunde sei für den 16. November anberaumt worden. Nun berate die Tarifkommission, wann weitere Streiks aufgenommen werden.

Bei einer Urabstimmung Anfang Oktober hatten knapp 91 Prozent der befragten Mitglieder für unbefristete Streiks gestimmt. Seit Juni haben die Brandenburger Beschäftigten in der laufenden Tarifauseinandersetzung nach Angaben der Gewerkschaft bereits an 18 Tagen gestreikt, ohne dass es ein verbessertes Angebot der Arbeitgeber gegeben hätte.
In dem Arbeitskampf an den Standorten Brandenburg (Havel), Teupitz und Lübben geht es um gleiche Gehälter in Ost und West. Die rund 1450 Brandenburger Beschäftigten verdienen laut Verdi nach einem Haustarifvertrag für die gleiche Arbeit teilweise bis zu 10 600 Euro weniger pro Jahr als die Kollegen an den Hamburger Standorten des Konzerns. Denn dort gelte der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 8. November 2021 17:26 Uhr

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