Brandenburger Kabinett berät über schärfere Corona-Regeln

Brandenburger Kabinett berät über schärfere Corona-Regeln

Das Brandenburger Kabinett prüft angesichts drastisch zunehmender neuer Corona-Ansteckungen mögliche schärfere Regeln. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) ließ am Montag konkrete Details offen, deutete aber Maßnahmen für besonders betroffene Regionen an.

Ministerpräsident Woidke

© dpa

Dietmar Woidke spricht im Anschluss an eine Kabinettssitzung während einer Pressekonferenz.

«Da geht es um die Frage: Wie gehen wir speziell in den Regionen (damit) um, wo wir in eine Überlastung der Krankenhäuser langsam, aber sicher hineinlaufen?», sagte Woidke auf Anfrage. «Wir haben im Süden im Speziellen eine Situation, die in die Nähe dieser roten Alarmzahlen kommen kann. Wir müssen jetzt reagieren, das wird das Kabinett morgen tun.»
In Brandenburg steigt die Zahl neuer Infektionen vor allem im Süden. Im Kreis Elbe-Elster erreichte der Wert neuer Ansteckungen binnen sieben Tagen je 100 000 Einwohner zuletzt 609,4 im Kreis Spree-Neiße 375,2. Landesweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 232,5 und damit deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt.
Im Nachbarland Sachsen gilt seit diesem Montag wegen der angespannten Lage in weiten Teilen des öffentlichen Lebens die 2G-Regel. Damit haben nur Genesene und Geimpfte Zutritt zu Innengastronomie, Diskotheken und Freizeit- und Kultureinrichtungen. In Brandenburg können Betreiber von Gaststätten, Veranstaltungen und Hotels die 2G-Regel einführen, es ist aber keine Verpflichtung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 8. November 2021 14:56 Uhr

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