Turbine siegt im Schlussspurt 2:1 gegen Freiburg

Turbine siegt im Schlussspurt 2:1 gegen Freiburg

Turbine Potsdam hat mit etwas Glück seine makellose Heimbilanz in der Frauenfußball-Bundesliga bewahrt. Am Sonntag holte der Tabellenfünfte vor 947 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion gegen den SC Freiburg dank der Tore von Sophie Weidauer (39.) und Melissa Kössler (89.) den vierten Liga-Heimsieg. Hasret Kayikci hatte die Gäste im ersten Abschnitt in Führung gebracht (29.).

Die Freiburger Kapitänin nutze die fehlende Abstimmung in der umformierten Abwehr - neben Sara Agrez, Merle Barth und Sara Holmgaard musste auch Teninsoun Sissoko nach 19 Minuten verletzt vom Platz - mit einem platzierten Flachschuss aus. Nur zehn Minuten später konnte Weidauer den schnellen 1:1-Ausgleich(39.) erzielen.
Nach dem Seitenwechsel hatten die Potsdamerinnen gegen die immer stärker werdenden Gäste zunächst Glück, als erneut nach einer Unsicherheit in der Hintermannschaft der Kopfball der Freiburgerin Marie Müller von der Latte ins Aus prallte (56.). Wenig später kam die völlig alleingelassene Kayikci im Strafraum zum Kopfball, brachte aber nicht den nötigen Druck hinter den Ball (59.). Die personell dezimierten Turbinen, die nur vier Feldspielerinnen auf der Wechselbank hatten, kamen in der zweiten Hälfte kaum noch zur Entfaltung. Als alles nach einer gerechten Punkteteilung aussah, konterten die Potsdamerinnen den Gegner im eigenen Stadion aus. Kössler hatte keine Mühe, ein Zuspiel der fleißigen Selina Cerci im leeren Tor zum umjubelten Siegtreffer zu versenken.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 7. November 2021 19:19 Uhr

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