Keine Erkrankungen durch BER-Trinkwasser bekannt

Keine Erkrankungen durch BER-Trinkwasser bekannt

Am Hauptstadtflughafen BER sind bislang keine Meldungen über Erkrankungen durch keimhaltiges Trinkwasser in Terminals eingegangen.

Beginn der Sommerferien

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Das teilte ein Sprecher der Betreibergesellschaft am Mittwoch (03. November 2021) mit. Bei einem Routinetest im Hauptterminal und im Regierungsterminal des BER waren coliforme Bakterien gefunden worden. Das Wasser soll vorerst nicht mehr als Trinkwasser genutzt werden, riet die Flughafengesellschaft. Das gelte nicht nur für Sanitärräume, sondern für das gesamte Terminal.
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Colibakterien lösen Durchfall oder Erbrechen aus

Coliforme Bakterien kommen sowohl im Darm als auch in der Natur vor, etwa in Badeseen. Sie können unter anderem Durchfall oder Erbrechen auslösen. Erst im August waren solche Bakterien in Berliner Trinkwasser-Leitungen in Neu-Hohenschönhausen und Friedrichsfelde entdeckt worden. Im vergangenen Jahr war das Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann betroffen gewesen.

Leitungen werden gespült

Nach Einschätzung des zuständigen Gesundheitsamtes sei die Gefahr zu erkranken sehr gering, teilte der Flughafen mit. Die Leitungen würden noch einige Tage lang ausführlich gespült, um die Verunreinigung zu beseitigen, hieß es. Betroffen sind neben den Terminals auch das Gebäude der Bundespolizei und die ILA-Messehallen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 3. November 2021 14:24 Uhr

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