Babelsbergs Buder zwischen Glücksgefühl und Trainer-Schmerz

Babelsbergs Buder zwischen Glücksgefühl und Trainer-Schmerz

Wie ein Verlierer fühlte sich Jörg Buder nicht. Die knappe Pokalniederlage gegen den nur vermeintlich übermächtigen Vizemeister RB Leipzig wurmte den Trainer des SV Babelsberg 03 dann aber doch. «Es tut schon ganz schön weh», sagte der 52-Jährige nach dem 0:1 des tapferen Fußball-Regionalligisten. «Eine Zeit lang auf Augenhöhe» gespielt zu haben, war nur ein moralischer Lohn für die Babelsberger. Für einen erneuten Pokal-Coup wie beim Elfmeter-Drama in der ersten Runde gegen dis SpVgg Greuther Fürth fehlte der letzte Mut und das Momentum, das ein Außenseiter braucht.

Jörg Buder

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Trainer Jörg Buder von SV Babelsberg an der Seitenlinie.

Buders positive Erkenntnis war also, dass «der Abstand gar nicht so groß ist», zu den Fußball-Branchengrößen des Landes, die in der kommenden Woche in der Königsklasse wieder gegen Lionel Messi, Kylian Mbappé und Neymar spielen. «Wir nehmen eine ganze Menge Selbstvertrauen mit», sagte Buder.
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Für Babelsberg heißt der Alltag nicht Paris Saint-Germain, sondern Energie Cottbus. Das Brandenburg-Derby in der Regionalliga-Nordost ist Spannungsfaktor genug für die Filmstädter, die sich ausgiebig von ihren trotz Niederlage gut gelaunten Fans feiern ließen. Buder weiß, dass die Rückkehr in die Viertliga-Realität gut geplant sein muss. Nach der Fürth-Sensation gab es eine Liga-Niederlage. «In Cottbus müssen wir auch die Leistung abrufen», forderte der Trainer.
Was bleibt also vom DFB-Pokal außer ein ordentliches finanzielles Polster? «Die Entwicklung geht in die richtige Richtung. Die Ergebnisse stimmen, so wie der Weg, den wir eingeschlagen haben», konstatierte Buder. Ziel müsse es sein, nicht nur in diesem Jahr eine gute Rolle zu spielen - vielleicht dann auch wieder im Pokal.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 27. Oktober 2021 11:42 Uhr

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