Nach Vandalismus auf Laga-Gelände eingeschränkter Zutritt

Nach Vandalismus auf Laga-Gelände eingeschränkter Zutritt

Nach Sachbeschädigungen auf dem Gelände der Landesgartenschau in Beelitz im kommenden Jahr will die Stadt die Nutzung der Fläche einschränken. Das Betreten soll in den Abend- und Nachtstunden untersagt werden - ausgenommen seien Anwohner und Kleingartenbesitzer, die zu ihren Grundstücken unterwegs sind, wie die Stadt Beelitz (Potsdam-Mittelmark) am Montag mitteilte. In der Nacht zum Sonntag waren nach Angaben der Polizei die italienischen Skulpturen nahe des Pavillons beschmiert worden. Die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten nach Polizeiangaben zunächst nicht zur Ergreifung der unbekannten Täter.

Zudem wurde nach Angaben der Stadt die Einfassung einer Bank herausgelöst. Auch der neue Spielplatz, der noch nicht offiziell zur Nutzung freigegeben ist, wurde offenbar als Party-Location genutzt. Dort sei Müll hinterlassen worden. Erste Hinweise von Zeugen ergaben, dass vor allem Jugendliche auf dem Gelände unterwegs waren. Eine Anzeige soll erstattet werden, teilte die Stadt weiter mit.
Eigentlich sollte das Gartenschaugelände noch bis zum kommenden Winter uneingeschränkt zugänglich bleiben. Erst dann sollte alles eingezäunt und für den Beginn der Landesgartenschau am 14. April 2022 vorbereitet werden. Laut Bürgermeister und LAGA-Geschäftsführer Bernhard Knuth wird jetzt eine Parkordnung vorbereitet, damit der Wachschutz sowie die Polizei eine Handlungsgrundlage hätten. Zugleich sollen dann auch entsprechende Bußgelder in Kraft treten.
«Es macht mich sauer und traurig, wie hier mit Dingen umgegangen wird, die so vielen Menschen Freude bereiten», sagte Knuth. Das Engagement vieler werde «buchstäblich mit Füßen getreten.» Es ist nicht der erste Vorfall: Bereits vor gut einem Jahr hatten Vandalen nach Angaben der Stadt ihr Unwesen auf dem Laga-Gelände getrieben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 27. September 2021 17:52 Uhr

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