Kulturbranche begrüßt mögliche Regelung für Geimpfte

Kulturbranche begrüßt mögliche Regelung für Geimpfte

Die Brandenburger Kulturbranche hält die geplante «2G-Regel» mit der Möglichkeit von mehr Freiheiten für Corona-Geimpfte und Genesene für sinnvoll.

Die Sprecherin des Kulturrats Brandenburg, Julia Diebel

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Die Sprecherin des Kulturrats Brandenburg, Julia Diebel.

Eine solche Option sei grundsätzlich begrüßenswert, sagte die Vorsitzende des Kulturrates Brandenburg, Julia Diebel, der Deutschen Presse-Agentur. Sie gewährleiste für die Veranstalterinnen und Veranstalter «die größtmögliche Flexibilität bei größtmöglicher Sicherheit».
Das Brandenburger Kabinett entscheidet am Dienstag darüber, ob Veranstalter und Betreiber von Einrichtungen die Option haben sollen, nur geimpften und genesenen Menschen sowie Kindern bis zwölf Jahren einen Zutritt zu gewähren. Das geht aus einem Entwurf der Corona-Verordnung hervor. Dafür sollen Corona-Auflagen wegfallen. Die Spitzen der Koalitionsfraktionen von SPD, CDU und Grünen hatten für ein solches Modell bereits in der vergangenen Woche geworben.
Entscheidend für die Anbieter wird nach Ansicht des Kulturrates der Blick auf das Zielpublikum sein. «Grob gesagt: Veranstaltungen für Kinder werden sicher andere Konzepte erfordern als Veranstaltungen, die vorwiegend Altersgruppen mit hoher Impfquote ansprechen», sagte Sprecherin Diebel. «Ein möglicher «Flickenteppich» an Konzepten ist mit einer guten Kommunikation im Vorfeld sicher zumutbar.»
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 14. September 2021 08:26 Uhr

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