Halbzeit beim Lausitz Festival: Veranstaltungen gut besucht

Halbzeit beim Lausitz Festival: Veranstaltungen gut besucht

Das länderübergreifende Lausitz Festival in Brandenburg und Sachsen ist derzeit in vollem Gange - zur Halbzeit haben die Veranstalter eine durchweg positive Zwischenbilanz gezogen. Weit über 80 Prozent der Veranstaltungen seien ausgebucht, sagte der Sprecher des Festivals, Friedrich Carl, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. An 31 Spielorten fanden 36 Veranstaltungen statt. Weltstars wie Sängerin Elina Garanca, Violinist Gidon Kremer, Jazzgrößen wie Martin Tingvall und Nils Wogram oder Schauspielerin Iris Berben sind bereits aufgetreten. Unter anderem mit zwei Auftritten der berühmten Pianistin Martha Argerich in Görlitz und Cottbus geht das Kunstfestival weiter. Zu den Gästen des Festivals gehört auch der US-amerikanische Komponist und Multiinstrumentalist John Zorn, der in Görlitz auftritt.

Insgesamt sind 80 Veranstaltungen an 50 Orten geplant. Das Festival läuft noch bis zum 18. September. Auftrittsorte sind neben zahlreichen Dorfkirchen im sächsisch-brandenburgischen-polnischen Grenzland das Staatstheater Cottbus und der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau. Gespielt wurde und wird auch an ungewöhnlichen Orten wie dem ehemaligen Stasi-Knast in Bautzen oder der Telux-Industriebrache in Weißwasser. Schirmherren sind die Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen und des Landes Brandenburg, Michael Kretschmer (CDU) und Dietmar Woidke (SPD).
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Der Intendant des Lausitz Festivals, Daniel Kühnel, zeigte sich vom Zuspruch des Publikums bewegt, das teilweise aus Berlin, Dresden und aus dem Ausland anreise. «Unsere Überzeugung, durch Kunst neue, menschlichere, wahrhaftige und originelle Perspektiven auf das eröffnen zu können, was die Lausitz ausmacht und bewegt, scheint mit jeder Vorstellung bestätigt (...)», so Kühnel.
Für Maria Schulz, Geschäftsführerin der Görlitzer Kultur-Service GmbH, ist der Erfolg des Lausitz Festivals sichtbar. Das Festival 2021 sei deutlich gewachsen, mehrere Veranstaltungen waren und seien ausverkauft. «Von den bespielten Orten haben wir ausnahmslos die Rückmeldung: Gerne wieder, gerne 2022», so Schulz.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 6. September 2021 14:54 Uhr

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