Getreideernte in Brandenburg unterdurchschnittlich

Getreideernte in Brandenburg unterdurchschnittlich

Die Getreideernte in Brandenburg fällt in diesem Jahr unterdurchschnittlich aus.

Getreideähren stehen vor der Sonne auf einem Feld

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Brandenburgs Landwirte rechneten mit einer Getreideernte von 2,3 Millionen Tonnen und damit zwölf Prozent weniger als 2020, teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Freitag (20. August 2021) mit. Fehlende Niederschläge in der Wachstumsperiode hätten sich negativ auf die Ernte ausgewirkt. Körnermais und Bestandteile von Maispflanzen, die in der Mast verwendet werden (Corn-Cob-Mix), wurden nicht in der Statistik berücksichtigt.

Zugewinne nur bei Wintergerste

Rückläufige Erträge gab es bei Roggen, Winterweizen und Winterraps. Nur bei der Wintergerste werde es voraussichtlich fünf Prozent höhere Erträge als im Durchschnitt der vergangenen sechs Jahre geben, hieß es. In Brandenburg wird Getreide auf einer Fläche von 470.900 Hektar angebaut. Die Fläche ging demnach im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent zurück.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 20. August 2021 14:03 Uhr

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